Mann tötet seine Ex-Freundin und stellt mit ihrem Schädel etwas Widerwärtiges an

Jeffersonville - Die Details des Verbrechens, das Joseph Oberhansley beging, sind wahrhaft unappetitlich. Dem Mann wird vorgeworfen, seine Ex-Freundin nicht nur getötet, sondern auch Teile von ihr gegessen zu haben.

Die Ermittler fanden in der Wohnung von Joseph Oberhansley (38) zahlreiche Dinge, die ihn belasteten.
Die Ermittler fanden in der Wohnung von Joseph Oberhansley (38) zahlreiche Dinge, die ihn belasteten.  © Facebook Screenshot AIP

Die Überreste der Frau namens Tammy Jo Blanton wurden 2014 unter einem Campingzelt gefunden.

Die Beamten hatten sich auf die Suche nach der 46-Jährigen gemacht, nachdem sie nicht zur Arbeit erschienen war.

Wie The Sun berichtet, antwortete Oberhansley auf die Frage nach dem Aufenthaltsort der US-Amerikanerin zunächst nur ausweichend.

In seiner Wohnung fanden die Ermittler jedoch zahlreiche Gegenstände, die ihn belasteten. So wurden eine Pfanne und eine Zange mit Blut an den Griffen und Taschentüchern entdeckt.

Auf einem Teller war die Aufschrift: "Was anscheinend Schädelknochen und Blut war", zu lesen.

Sehr wahrscheinlich soll der Kannibale seine Ex-Partnerin mit einer Waffe zu Tode geprügelt haben, ehe er ihren Schädel mit einer Stichsäge öffnete und das Gehirn verspeiste.

Dass er sein Opfer vor dem Tod auch noch vergewaltigt hätte, verwies Oberhansley bei einer gerichtlichen Anhörung ins Reich der Mythen und bezeichnete diese Anschuldigung als "beschissene Lüge". Damit widersetzte er sich auch den Warnungen seiner Anwälte, die ihm empfohlen hatten zu schweigen.

Dabei ist der Killer kein unbeschriebenes Blatt. Zum Zeitpunkt des Mordes an Blanton soll er sich auf Bewährung befunden haben, nachdem er seine Freundin Sabrina Elder erschoss, als er sich im Drogenrausch befand. Außerdem feuerte er schon auf seine Schwester und schoss seiner Mutter in den Rücken.

Der Beginn der Hauptverhandlung ist für den 19. August geplant. Im Falle einer Verurteilung droht dem Mann eine lebenslange Strafe.

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