Mädchen verheimlicht Stichwunde vor Eltern und stirbt wenig später

Jekaterinburg (Russland) - Schock im russischen Jekaterinburg: Ein junges Mädchen (†15) verheimlichte dort vor ihren Eltern, dass sie eine lebensgefährliche Stichwunde hatte - nur Stunden später starb die Fünfzehnjährige, berichtet aktuell der "Mirror".

Elizabeth K. (†15) auf einem Selfie.
Elizabeth K. (†15) auf einem Selfie.  © YouTube/Screenshot/Любопытный Осьминог

Elizabeth K. war vor wenigen Tagen am Abend nach Hause gekommen und direkt ins Bett gegangen. Ihre Eltern ahnten nicht, was zuvor passiert war: Bei einer Auseinandersetzung mit mehreren beteiligten Jugendlichen war ihr ein Messer in die Brust gerammt worden.

Offenbar hatte die Schülerin einen Jungen aus ihrer Klasse beleidigt, der daraufhin ausgerastet sein soll. Laut lokalen Medien kam es kurz darauf zu einem Kampf zwischen mehreren Gruppen, an dem sowohl Mädchen als auch Jungen beteiligt waren.

Die männlichen Teenager sollen vorher Alkohol getrunken haben, ob auch die jungen Frauen etwas getrunken hatten, konnte bisher nicht ermittelt werden.

Elizabeth K. schleppte sich nach der Attacke nach Hause und schaffte es den Kampf und die Wunde vor ihren Eltern zu verbergen. Doch sie konnte die Fassade nicht mehr lange aufrechterhalten.

Elizabeth K. und ihr mutmaßlicher Mörder standen sich vor der Tat feindselig gegenüber

Zeigt dieses Bild Elizabeth K.'s Mörder?
Zeigt dieses Bild Elizabeth K.'s Mörder?  © YouTube/Screenshot/Любопытный Осьминог

Später in der Nacht verschlechterte sich der Zustand der Russin und sie hatte keine Chance mehr ihren Eltern etwas vorzumachen. Die Einsicht, dass sie Hilfe brauchte, kam tragischerweise zu spät. Elisabeth K. wurde zwar noch in ein Krankenhaus eingeliefert, doch die Ärzte hatten dort keine Chance mehr ihr Leben zu retten.

Laut lokaler Medien hat die Polizei einen Jungen (16) festgenommen, der verdächtigt wird, die Jugendliche mit einem Messer oder einem anderem scharfen Gegenstand niedergestochen zu haben.

An seinem Wohnort entdeckten die Beamten eine scharfe Klinge, bei der es sich um die Mordwaffe handeln könnte. Momentan wird diese von Forensikern analysiert.

Ein Polizeisprecher teilte mit: "Im Moment haben wir Grund zu der Annahme, dass das Schulmädchen aufgrund von Feindseligkeiten zwischen dem Opfer und dem Verdächtigen getötet wurde, nachdem sie ihn beleidigt hatte."

Ob der 16-Jährige tatsächlich für die Tat verantwortlich ist, muss nun geklärt werden. Die Ermittlungen der Polizei sind laut "Mirror" noch nicht abgeschlossen.

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