Jella Haase wird entführt: Im neuen Netflix-Streifen spielt sie die Hauptrolle

Deutschland - Wir kennen sie eigentlich als "Chantal" und "Danger" aus den Kinoerfolgen "Fack ju Göhte": Jella Haase (26) und Max von der Groeben (27) wurden mit diesen Rollen berühmt. Dass sie komödiantisches Talent haben, haben die beiden in den Filmen längst bewiesen.

Enorm wandlungsfähig: Die Schauspielerin Jella Haase.
Enorm wandlungsfähig: Die Schauspielerin Jella Haase.  © Annette Riedl/dpa

Ab Mitte Juli sind sie wieder zusammen in einem Streifen zu sehen. Diesmal aber in deutlich ernsteren Rollen.

In der Netflix-Produktion "Kidnapping Stella" gibt es für die beiden Schauspieler und auch die Zuschauer nämlich eher weniger zu lachen. Und wie es der Titel des Streifens bereits vermuten lässt, geht’s hier um eine brutale Entführung.

Stella, gespielt von Jella Haase, kommt aus reichem Hause. Weil sie sich ein hohes Lösegeld erhoffen, entführen Vic (Clemens Schick) und Tom (Max von der Groeben) das Mädchen am helllichten Tag.

Sie verschleppen die Schülerin in ihre Wohnung, fesseln sie an ein Bett und halten sie dort gefangen.

Der von Netflix bereits veröffentlichte Trailer zum Film verspricht jede Menge Spannung. Vier Millionen Euro fordern die Entführer vom Vater ihres Opfer.

Ein echter Frauenschwarm: Schauspieler Max von der Groeben.
Ein echter Frauenschwarm: Schauspieler Max von der Groeben.  © Matthias Balk/dpa

Als der scheinbar nicht zahlen will, gerät das Ganze außer Kontrolle. Die Täter schrecken auch vor Foltermethoden nicht zurück.

Stella aber wehrt sich gegen ihre Peiniger, versucht, ihrem Schicksal zu entkommen. Kidnapper Tom scheint im Laufe der Aktion immer weniger überzeugt vom den Vorhaben.

"Kidnapping Stella" ist ein von Film Regisseur Thomas Sieben (43), der unter anderem für Streifen wie "Staudamm" und "Distanz" verantwortlich ist.

Ursprünglich sollte die Geschichte bereits im Mai in die deutschen Kinos kommen, der Kinostart wurde aber abgesagt, stattdessen ist der Film nun ab dem 12. Juli auf Netflix zu finden.

Die Dreharbeiten fanden übrigens bereits im Dezember 2017 in Berlin und Brandenburg statt.

Filmfans wird die Geschichte allerdings bekannt vorkommen. Der Film ist ein Remake des bereits 2009 veröffentlichten Streifens "Spurlos - Die Entführung der Alice Creed".

Die Rolle des Entführers "Vic" wurde übernommen, den anderen Hauptfiguren wurden neue Namen zugeteilt. Auch hier wird ein reiches Mädchen Opfer zweier Entführer und die Hoffnung auf das schnelle Lösegeld treibt die Täter an.

Titelfoto: Screenshot Facebook/Netflix (Montage)

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