Nach AfD-Demo: Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung

Im Bild: Die AfD-Mitglieder Wiebke Muhsal (31), Alice Weidel (38), und Stephan Brandner (51).
Im Bild: Die AfD-Mitglieder Wiebke Muhsal (31), Alice Weidel (38), und Stephan Brandner (51).

Jena - Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung bei einer AfD-Wahlkampfveranstaltung mit Spitzenkandidatin Alice Weidel (38) in Jena.

Ein Mann habe Anzeige wegen volksverhetzender Parolen bei der Versammlung erstattet, sagte eine Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage. "Aus den hinteren Reihen der AfD-Versammlung" soll am Dienstagabend der Satz "Wir bauen eine U-Bahn bis nach Auschwitz" gerufen worden sein. Die Einsatzkräfte der Polizei hätten dies nicht gehört. Ob eine oder mehrere Personen beteiligt gewesen sein sollen, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Zu der AfD-Versammlung in der Jenaer Innenstadt waren am Dienstag nach Polizeiangaben rund 250 Anhänger gekommen. Etwa 1000 Menschen protestierten gegen die Veranstaltung. Die Polizei sprach von einem weitgehend friedlichen Abend.

Es war der einzige Auftritt von Alice Weidel im Bundestagswahlkampf in Thüringen.


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