Haftbefehl wegen mehrfacher Vergewaltigung! Ramona (10) war wohl nicht sein einziges Opfer

Jena/Erfurt - Nach weiteren Ermittlungen im Mordfall der 10-jährigen Ramona Krause wurden dem vermeintlichen Mörder drei weitere Fälle der schweren Vergewaltigung vorgeworfen.

Bereits im September nahm die Polizei den Verdächtigen während eines genehmigten Freigangs fest. (Symbolbild)
Bereits im September nahm die Polizei den Verdächtigen während eines genehmigten Freigangs fest. (Symbolbild)  © 123RF

Wie die Polizei am Donnerstag berichtete, hat die Soko "Altfälle" einen neuen Durchbruch erzielen können. Gegen einen 56-jährigen Beschuldigten ging am Mittwoch ein erneuter Haftbefehl wegen mehrerer schwerer Vergewaltigung.

Der Verdächtige wurde erst im September diesen Jahres während eines genehmigten Ausgangs von der Polizei wegen festgenommen, da dieser vor über 20 Jahren die damals 10-jährige Ramona Krause aus Jena getötet haben sollte. (TAG24 berichtete).

Aus dem zu dem Zeitpunkt sichergestellten Materials, führten nun weitere Auswertungen zum Durchbruch. So soll er drei weitere, zum Teil minderjährige Frauen aus seinem Umfeld vergewaltigt haben.

"Er hatte sie mit bisher unbekannten Substanzen betäubt und danach massive sexuelle Handlungen an den wehrlosen Frauen vorgenommen, die er in Videos festhielt", so ein Sprecher der Polizei.

Die Taten reichen bis 2001 zurück.

Im Januar 2019 wäre der Verdächtige auf freiem Fuß gewesen und hätte wegen vorangegangener Sexualstraftaten seineHaft abgesessen. Doch durch den erneuten Haftbefehl des Amtsgerichts Erfurt wurde dies nun verhindert.

Der Verdächtige sitzt bereits wegen einer anderen Straftat im Gefängnis. (Symbolbild)
Der Verdächtige sitzt bereits wegen einer anderen Straftat im Gefängnis. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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