"Das Desaster ist wahr": So peinlich wird die 3. Staffel von"Jerks"

Berlin - Keine deutsche Serie hat so einen hohen Fremdschäm-Faktor, wie die Impro-Comedyserie "Jerks". Nun hat das Warten ein Ende. Seit Dienstag geht es auf "Joyn" mit der lang ersehnten dritten Staffel weiter.

Fahri Yardim und Christian Ulmen beim Start von Joyn im E-Werk.
Fahri Yardim und Christian Ulmen beim Start von Joyn im E-Werk.  © Annette Riedl/dpa

Regisseur und Hauptdarsteller Christian Ulmen kündigte bereits vorab an: "Die dritte Staffel wird endlich richtig peinlich, dunkel und gemein."

Das kann sein Buddy Fahri Yardim nur bestätigen. "Die Zuschauer können sich auf alles, was das Leben so an Abgründen zu bieten hat, freuen", erzählte der 38-Jährige TAG24 auf dem Launch-Event von Joyn im Berliner E-Werk.

Nachdem die beiden "Jerks" in der Staffel zuvor aus Versehen Menschenfleisch gegessen haben, sich mit einem mutmaßlichen Kinderschänder angefreundet oder mit Minderjährigen geflirtet haben, treten sie auch nun wieder von einem Fettnäpfchen ins nächste.

"Ich wurde sexuell missbraucht und gehe dann in eine Selbsthilfegruppe. Die detaillierten Schilderungen meines Missbrauchs waren schon schmerzhaft - auch beim Dreh", verriet der Schauspieler mit einem Schmunzeln. "Dieser Deepthroat-Moment, dieses angekettet sein. Das alles nochmal zu durchleben, war ein heftiger Trauertag für mich."

Die Jerk-Stars Fahri Yardim, Pheline Roggan, Christian Ulmen, Collien Ulmen-Fernandes, Emily Cox und Hendrik von Bültzingslöwen beisammen.
Die Jerk-Stars Fahri Yardim, Pheline Roggan, Christian Ulmen, Collien Ulmen-Fernandes, Emily Cox und Hendrik von Bültzingslöwen beisammen.  © Annette Riedl/dpa

Mit Marcel Reif, Nora Tschirner (war auch schon in der ersten Staffel dabei), Volker Bruch, Klaas Heufer-Umlauf oder Andreas Bourani, der auch schon in der zweiten Staffel einen Gast-Auftritt hatte, sind wieder einige Stars dabei. Dabei spielen sich die Promis wie die Hauptdarsteller Christian Ulmen und Fahri Yardim selbst.

"Alles ist wahr! Es ist aus meinem Leben. Ich kann mich nicht hinter mir selbst verstecken. Am Ende des Tages muss ich dafür gerade stehen", so Yardim zu TAG24. "Im Nachhinein gibt es keine Rechtfertigung. Das Desaster ist wahr".

Fans können sich auf insgesamt zehn neuen Folgen freuen. Wöchentlich erscheinen auf dem neuen Streamingdienst von ProSiebenSat.1 und Discovery zwei Folgen. Die gute Nachricht: Die dritte Staffel soll nicht die letzte sein.

"Solange wir leben, wird es Jerks geben", verriet der gebürtige Hamburger mit einer kleinen Einschränkung. "Wenn ich sterbe, dann wird Jerks weiter gemacht, aber wenn Christian (Ulmen, Anm. d. Red.) stirbt, dann ist Jerks vorbei. Man muss sich immer an seinem Gesundheitszustand orientieren. Er ernährt sich einfach unfassbar schlecht."

Titelfoto: Annette Riedl/dpa

Mehr zum Thema Promis & Stars:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0