Jetzt steckt der CFC mitten im Abstiegskampf

Frahn hatten den CFC in der 38. Minute in Führung gebracht.
Frahn hatten den CFC in der 38. Minute in Führung gebracht.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Vielleicht wäre das 13. Auswärtsspiel der Saison für den CFC anders, sprich erfolgreicher verlaufen, wenn der unberechtigte Handelfmeter in der 48. Minute nicht gepfiffen worden wäre.

Oder wenn Abwehrchef Marc Endres zehn Minuten später seine Großchance genutzt hätte. Doch hätte, wenn und aber zählen im Fußball nicht, sondern nur die nüchterne Bilanz.

Und da stand der CFC am Sonnabend wieder einmal mit leeren Händen da. Weil nicht die Gäste, die lange Zeit richtig gut im Spiel waren, die Tore machten, sondern Münster.

3:1 gewann der SC Preußen, der zur Pause 0:1 zurücklag. Daniel Frahn hatte die Chemnitzer in der 38. Minute in Führung gebracht.

„Wir müssen das zweite Tor machen. Ich weiß nicht, ob Münster dann noch einmal zurückkommt“, ärgerte sich CFC-Trainer Karsten Heine nach dem Abpfiff: „Diese Niederlage ist sehr bitter und unnötig.“

Adriano Grimaldi (2.v.l.) hat gegen Chemnitz' Torwart Kevin Kunz den Treffer zum 2:1 erzielt.
Adriano Grimaldi (2.v.l.) hat gegen Chemnitz' Torwart Kevin Kunz den Treffer zum 2:1 erzielt.

Die „Himmelblauen“ bekommen ihre Auswärtsschwäche einfach nicht in den Griff! Das 1:3 war die achte Niederlage in der Fremde.

Da zuletzt auch im heimischen Stadion nicht gewonnen wurde, rutscht das in der Rückrunde noch sieglose Team immer weiter ab.

Nach der Niederlage in Münster rief Heine den Abstiegskampf aus! „Das wissen wir nicht erst seit heute. Wir haben einfach zu wenige Siege. Wir brauchen jetzt unbedingt einen Dreier. Am Dienstagabend müssen wir richtig zupacken!“

Dann kommt der Tabellenvierte aus Großaspach, der vier der letzten fünf Partien verloren hat. Klappt es wieder nicht mit einem Heimsieg, brechen für die „Himmelblauen“ schwere Zeiten an!

Fotos: Picture Point/Roger Petzsche


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