Sorge um Berlins Panda-Männchen: Hat Jiao Quing ein Nieren-Problem?

Berlin - Berlins Riesenpanda Jiao Qing (9) steht wegen Auffälligkeiten an einer Niere eine Untersuchung unter Narkose bevor – er muss in die Röhre.

Panda-Mann Jiao Qing schaut im Zoo in Richtung der Besucher.
Panda-Mann Jiao Qing schaut im Zoo in Richtung der Besucher.  © Paul Zinken/dpa

Voraussichtlich noch Anfang November solle er ins Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Friedrichsfelde gebracht werden, um dort im CT untersucht zu werden. Das teilte der Zoo am Mittwoch mit. Zuerst hatten die Zeitungen "B.Z." und "Bild" berichtet.

Der 110 Kilo schwere Panda ist der Vater der beiden Panda-Zwillinge, die vor rund zwei Monaten geboren wurden.

Er und das Weibchen Meng Meng sind Leihgaben Chinas und leben seit dem Sommer 2017 in der Hauptstadt. Der Zoo zahlt pro Jahr rund eine Million US-Dollar, die nach chinesischen Angaben wieder in die Panda-Zucht in ihrer Heimat fließen.

Bei der Untersuchung von Jiao Qing solle die Funktionstüchtigkeit einer Niere abgeklärt werden, hieß es. Bereits im April hätten Experten beim Ultraschall gesehen, dass die Nieren des Pandas unterschiedlich groß sind.

"Wie wir Menschen können Große Pandas durchaus auch mit nur einer funktionsfähigen Niere gesund leben", erklärte Zoodirektor Andreas Knieriem.

Trotzdem sei die Gewissheit wichtig, dass es Jiao Qing gut gehe. Bisher zeige der Panda keine Verhaltensauffälligkeiten, auch die Urin-Werte seien unauffällig.

Der Panda-Mann Jiao Qing läßt es sich in seinem Gehege im Zoo schmecken, während Panda-Dame Meng-Meng sich hinter den Kulissen um die am Wochenende geborenen zwei Jungtiere kümmert.
Der Panda-Mann Jiao Qing läßt es sich in seinem Gehege im Zoo schmecken, während Panda-Dame Meng-Meng sich hinter den Kulissen um die am Wochenende geborenen zwei Jungtiere kümmert.  © Paul Zinken/dpa

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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