Jo-Jo-Wetter. Jetzt kommt die Hitze zurück!

Thomas Winter (31), Bereichsleiter Pflanzenproduktion in Wiesenburg, wünscht sich Landregen.
Thomas Winter (31), Bereichsleiter Pflanzenproduktion in Wiesenburg, wünscht sich Landregen.

Dresden - Auf das Wetter ist kein Verlass mehr. Nach der Kurz-Hitzewelle fielen die Temperaturen um beinahe 20 Grad, doch schon ab Freitag heißt es wieder schwitzen. Die Jo-Jo-Wetterlaune geht munter weiter.

Das Thermometer soll bis zum Wochenende auf bis zu 32 Grad klettern.

Doch während sich Eisverkäufer, Biergartenbetreiber und Bürger über die sommerlichen Temperaturen freuen, sehen Landwirte dem Temperaturanstieg namens "Xenia" mit gemischten Gefühlen entgegen.

Denn der Regen der letzten zwei Tage (etwa 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter) nach der langen Trockenzeit reichte noch nicht, dafür müsste es nicht nur kurz und gewaltig schütten.

So heiß wie diese drei Sonnenanbeter es hier haben, wird es ab Freitag wieder: Auf 32 Grad könnte das Quecksilber dann steigen.
So heiß wie diese drei Sonnenanbeter es hier haben, wird es ab Freitag wieder: Auf 32 Grad könnte das Quecksilber dann steigen.

„Wir brauchen jetzt schönen Landregen“, so Susanne Dannenberg vom Landesbauernverband.

Die Gebete könnten schon im Laufe des Samstags erhört werden - starke Gewitter, Temperaturstürze und Unwetterwarnungen werden erwartet.

Selbst die Imker, die eigentlich froh sind, wenn die Bienchen bei Sonnenschein fliegen können, beklagen das Ausmaß der Trockenheit: „Viele Pflanzen haben keinen Nektar gespendet“, so Tino Lorz (39) vom Dresdner Imkerverband.

Als sicher gilt außerdem, dass die Kartoffeln in diesem Jahr kleiner ausfallen werden und das Sommergetreide nicht gut aufgegangen ist.

Die Folge: „Die Preise werden steigen“, so Katrin Gottschall vom Sächsischen Umweltministerium.

Die Dresdner Sonnenanbeter werden das sicherlich gerne in Kauf nehmen.

Fotos: Christian Suhrbier, Uwe Meinhold, Imago


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