BVB-Wunderkind Moukoko (14) im Fokus von Löw: "Habe mich schon erkundigt"!

Dortmund - Joachim Löw ist früh dran! Der Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft hat bei Borussia Dortmunds U19-Trainer Michael Skibbe Informationen zu Wunderkind Youssoufa Moukoko (14) eingeholt.

BVB-Wunderkind Youssoufa Moukoko spielt so gut, dass er das Interesse von Bundestrainer Joachim Löw auf sich gezogen hat.
BVB-Wunderkind Youssoufa Moukoko spielt so gut, dass er das Interesse von Bundestrainer Joachim Löw auf sich gezogen hat.  © dpa/Revierfoto

Löw sagte dem "Sportbuzzer": "Ich habe mich bei Michael Skibbe schon mal erkundigt." Und fügte zudem hinzu: "Aber alle Beteiligten tun gut daran, seine Entwicklung in Ruhe abzuwarten." Denn dann käme der Rest von ganz alleine.

Ähnlich hatte es auch Skibbe schon formuliert: "Er ist so jung und schon so gut", weshalb sich der frühere Co-Trainer der DFB-Elf sicher ist: "Der Junge wird eines Tages Profi werden, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur Verletzungen können ihn stoppen", meint der gebürtige Gelsenkirchener.

"Er besitzt eine sehr gute Technik, Schnelligkeit und einen sehr guten Torabschluss. Das sind drei sehr gute Qualitäten, die da zusammenkommen", so der 54-Jährige über sein Ausnahmetalent, das auch in der laufenden Saison wieder groß auftrumpft.

Moukoko begeistert in der aktuellen Spielzeit in der A-Jugend Bundesliga Staffel West mit 15 Toren und drei Vorlagen in sieben Spielen - eine überragende Quote!

Gegen den Wuppertaler SV erzielte er beim 9:2-Kantersieg gleich zu Saisonbeginn einen Sechserpack, ehe er nach zwei torlosen Partien beim 6:2 drei Mal gegen Arminia Bielefeld traf.

Youssoufa Moukoko glänzt bei Borussia Dortmund in der A-Jugend Bundesliga Staffel West

Michael Skibbe war früher Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft, nun ist er Trainer von Youssoufa Moukoko in der U19.
Michael Skibbe war früher Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft, nun ist er Trainer von Youssoufa Moukoko in der U19.

Auch gegen den FC Viktoria Köln netzte er einmal ein (2:0), ehe er gegen Bayer 04 Leverkusen begeisterte und beim 6:1-Triumph nicht nur drei Treffer erzielte, sondern ferner noch die anderen drei Tore direkt vorbereitete.

Zuletzt sorgte er beim 3:2-Auswärtssieg bei Rot-Weiß Oberhausen mit einem Doppelpack für den nächsten Erfolg seines Teams.

In den drei Bundesliga-Staffeln (West, Süd/Südwest oder Nord/Nordost) ist keiner besser als der Angreifer, der im Sommer 2016 vom FC St. Pauli zum BVB wechselte und sich dort seitdem ins Rampenlicht spielt.

So brach er in der vergangenen Saison den U17-Bundesliga-Torrekord von Ex-Schalke-Profi Donis Avdijaj (TAG24 berichtete): In 28 Partien knipste er sage und schreibe 50 Mal und gab auch noch neun Vorlagen!

Damit toppte er seine Trefferzahl aus der Spielzeit 2017/18 nochmals: Damals schoss er "nur" 40 Tore in 28 Spielen und gab sieben Vorlagen.

Es wird spannend zu sehen sein, wie die Entwicklung des in Yaoundé, Kamerun geborenen Angreifers weitergeht. Mit seinen Stärken ist er schon jetzt zu gut für den Jugendfußball.

Dennoch wird Moukoko seit Oktober 2017 nicht mehr für die Nachwuchsnationalmannschaften des DFB nominiert, weil der Rummel um das Wunderkind zu groß wurde und man aus Rücksicht auf die "individuelle Entwicklung und auf Wunsch der Familie" davon absieht, wie es U17-Nationalcoach Michael Fichtenbeiner bei "Sportbuzzer" formulierte.

Bundestrainer Joachim Löw hat sich schon mal nach Youssoufa Moukoko erkundigt.
Bundestrainer Joachim Löw hat sich schon mal nach Youssoufa Moukoko erkundigt.  © dpa/Federico Gambarini

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