Jogi Löw mit Mega-Sorgen: Nach Kroos nun die nächste Absage eines DFB-Stars!

Mönchengladbach - Es ist wie verhext. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist derzeit vom Verletzungspech gebeutelt. Nachdem Jonas Hector und schließlich auch Real Madrids Toni Kroos die Länderspiele am Mittwoch gegen Argentinien in Dortmund und am Sonntag in der EM-Quali in Tallinn gegen Estland verletzungsbedingt absagen mussten, nun die nächste Hiobsbotschaft für Bundestrainer Joachim Löw!

Die Sorgenfalten beim Bundestrainer Joachim Löw werden immer größer. Der nächste Ausfall scheint so gut wie sicher.
Die Sorgenfalten beim Bundestrainer Joachim Löw werden immer größer. Der nächste Ausfall scheint so gut wie sicher.  © Christian Charisius/dpa

So langsam lichten sich die Reihen beim DFB immer mehr. Noch am Sonntag nominierte Jogi Löw für die ausfallenden Hector und Kroos den Schalker Youngster Suat Serdar nach. Für den 22-jährigen Mittelfeldakteur ein Debüt.

Nun fällt ein weiterer prominenter Name für die Länderspiele aus: Matthias Ginter vom aktuellen Überraschungs-Tabellenführer der Bundesliga Borussia Mönchengladbach.

Auch wenn Ginter nicht der ganz große Name ist, so ist er momentan für Joachim Löw auf jeden Fall eine wichtige Größe im deutlich verjüngten Kader der Nationalmannschaft. Zuletzt ließ der Bundestrainer oftmals mit einer Dreierkette im Defensivverbund spielen, in der Ginter, wie zuletzt beim 2:4 gegen die Niederlande im September neben Bayerns Niklas Süle und Leverkusens Jonathan Tah, verteidigte.

Doch nun fällt auch der 25-Jährige aus, wird sein 29. Länderspiel für Deutschland demnach nicht in dieser Woche bestreiten können. Grund hierfür sei eine Schulterverletzung, die sich der gebürtige Freiburger am Wochenende beim furiosen 5:1-Erfolg der Fohlen gegen den FC Augsburg zugezogen hatte.

Auch wenn die MRT-Untersuchung am Montag noch aussteht und eine genaue Diagnose noch fehlt, gilt eine Absage und eine verletzungsbedingte Pause laut "transfermarkt.de" als sicher.

Matthias Ginter der zwölfte Verletzte der Nationalmannschaft - kommt jetzt Hummels zurück?

Aufgrund von einer Schulterverletzung wird Matthias Ginter die Länderspiele gegen Argentinien und Estland wohl nicht bestreiten können.
Aufgrund von einer Schulterverletzung wird Matthias Ginter die Länderspiele gegen Argentinien und Estland wohl nicht bestreiten können.  © Christian Charisius/dpa

Mittlerweile dürfte Joachim Löw voller Sorgenfalten auf die Verletzten-Liste des DFB blicken. Der 59-Jährige muss neben den angesprochenen Hector, Kroos und Ginter nämlich auch weiterhin auf Bayerns Leon Goretzka (24), die beiden PSG-Legionäre Thilo Kehrer (23) und Julian Draxler (26) sowie dem Dortmunder Nico Schulz (26) verzichten.

Hinzu kommen die beiden Premier-League-Akteure um Antonio Rüdiger (26) vom FC Chelsea und dem Langzeit-Verletzten Leroy Sané (23) von Manchester City. Als Zwölfter und somit letzter Ausfall reiht sich dann noch Torhüter Kevin Trapp (29) von Eintracht Frankfurt ein, mit dem nach seiner Schulterverletzung wohl erst wieder im neuen Kalenderjahr zu rechnen sein wird.

Insbesondere die Ausfälle von Ginter und Rüdiger dürften Löw langsam aber sicher in die Bredouille bringen. Mit Tah, Süle und dem Herthaner Niklas Stark stehen ihm nun nur noch drei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Ob Löw noch einen weiteren Abwehrspieler nachnominiert bleibt offen, zumal die Auswahl auch etwas begrenzt erscheint.

Einer der immer wieder in den Fokus rückt, ist der eigentlich vom Bundestrainer Anfang des Jahres aussortierte Mats Hummels (30) von Borussia Dortmund. Ob das Trainerteam jedoch über seinen Schatten springt und den Ex-Münchner tatsächlich zurückholt, darf zumindest leise angezweifelt werden.

Beim EM-Quali-Hinspiel gegen Estland konnte Matthias Ginter noch mit seinen Nationalmannschafts-Kollegen vom FC Bayern, Serge Gnabry und Joshua Kimmich, gemeinsam feiern. Nun fällt er für das Rückspiel wohl aus.
Beim EM-Quali-Hinspiel gegen Estland konnte Matthias Ginter noch mit seinen Nationalmannschafts-Kollegen vom FC Bayern, Serge Gnabry und Joshua Kimmich, gemeinsam feiern. Nun fällt er für das Rückspiel wohl aus.  © Federico Gambarini/dpa

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