Betrunkener demoliert Klotür in Erzgebirgsbahn

Johanngeorgenstadt/ Neumark - Einsatzreiches Wochenende für die Bundespolizei im Erzgebirge und im Vogtland.

Ein Betrunkener hat in einem Zug der Erzgebirgsbahn gewaltsam eine Klotür geöffnet und diese dabei schwer beschädigt. (Symbolbild)
Ein Betrunkener hat in einem Zug der Erzgebirgsbahn gewaltsam eine Klotür geöffnet und diese dabei schwer beschädigt. (Symbolbild)  © Klaus Jedlicka

Bei einer stichprobenartigen Grenzkontrolle in Johanngeorgenstadt kontrollierten Beamte der Bundespolizei am Sonntag einen Mann (32) aus Leipzig. Dabei stellten sie fest, dass gegen den 32-Jährigen ein Haftbefehl vorlag.

"Das Amtsgericht seiner Heimatstadt hatte ihn im Jahr 2017 wegen Erschleichen von Leistungen per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 13 Euro verurteilt. Der daraus resultierende Betrag von 520 Euro war noch nicht beglichen und auch vor Ort war der Mann nicht liquid", so ein Sprecher der Bundespolizei.

Dem Leipziger blieb nichts anderes übrig, als eine 40-tägige Ersatzfreiheitsstrafe anzutreten. Er kam noch am Sonntag nach Zwickau ins Gefängnis.

Bereits am Samstag gab es in der Grenzstadt stichprobenartige Kontrollen. Dabei erwischte die Bundespolizei zwei Syrer (17, 18) mit Elektroschockern. Die Männer, die derzeit in Zwickau wohnen, hatten die Geräte aus Tschechien mitgebracht. Die Elektroschocker waren als Taschenlampen getarnt und hatten kein Prüfzeichen. Die Einsatzkräfte erstatteten Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

In einem Zug der Erzgebirgsbahn hat ein 24 Jahre alter Leipziger eine Toilettentür beschädigt. Nach Polizeiangaben war er mit zwei Freunden am Samstag nach Tschechien gefahren, als es auf der Strecke von Johanngeorgenstadt nach Zwickau zu dem Vorfall kam. Als die zwei Freunde auf der Toilette waren, ließ sich die Tür plötzlich nicht mehr öffnen. Der 24-Jährige öffnete sie daraufhin gewaltsam von außen, obwohl Zugpersonal in der Nähe war und geholfen hätte.

Beamte des Polizeireviers in Aue kamen zur Unterstützung und stellten fest, dass der Mann betrunken war. Er hatte rund 1,74 Promille intus. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, steht noch nicht fest. Der Zug wurde aus dem Verkehr genommen und es kam zu einem rund einstündigen Ausfall auf der Strecke.

Ebenfalls am Samstag fiel Bundespolizisten in einem Zug auf der Strecke Zwickau-Plauen ein 31-Jähriger auf. Von dem Mann ging ein verdächtiger Geruch aus, weswegen die Beamten Marihuanakonsum bei dem gebürtigen Amerikaner vermuteten. Im Rucksack des Mannes, der derzeit in Netzschkau wohnt, fanden die Polizisten eine Cliptüte mit etwa 22 Gramm Marihuana.

Titelfoto: Klaus Jedlicka

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