Dieser Bubi flog 1600 Kilometer Umweg, um sieben Euro zu sparen

Jordon während seines Aufenthals in Berlin vor dem Brandenburger Tor.
Jordon während seines Aufenthals in Berlin vor dem Brandenburger Tor.

Von Matthias Kernstock

Berlin - Dieser Bubi ist wirklich geizig: Der 18-jährige Jordon Cox aus England flog einen Umweg von mehr als 1600 Kilometer, um sieben Euro zu sparen.

Eigentlich wollte Jordon nach einem Meeting im englischen Sheffield nur heim nach Shenfield (bei Essex): Mit der Bahn hätte er drei Stunden gebraucht, die Strecke beträgt 294 Kilometer. Das günstigste Bahnticket (ohne den belegten Toast, den er sich gegönnt hätte), würde ihn rund 49 Pfund (etwa 63 Euro) kosten. Doch der 18-Jährige fand einen günstigeren Weg nach Hause, wie "Metro" berichtet.

So kaufte er zuerst ein Bahnticket, mit dem er von Sheffield nach Derby kam. Danach ging es mit dem Bus weiter zum Flughafen East Midlands, von dort mit einer RyanAir-Maschine nach Berlin und von der Bundeshauptstadt wieder per Flugzeug nach England (Flughafen Stansted). Von dort hatte er nur noch 30 Meilen nach Hause, dafür kaufte er sich nochmal ein Busticket.

Diese verrückte Reiseroute kostete ihn insgesamt ca. 56 Euro (ohne die Currywurst, die er in Berlin aß): Damit sparte er lächerliche sieben Euro! Doch für Jordon hatte der 1600 Kilometer-Umweg auch etwas Positives: Der siebenstündige Aufenthalt in Berlin stand schon lange auf seiner Städteliste.

"Ich bin extrem geizig und so konnte ich auch noch einen kleinen Urlaub in Deutschland machen", schreibt Jordon auf einem Spar-Portal im Netz.

Der Heimweg von Jordon, der über Berlin nach Hause flog.
Der Heimweg von Jordon, der über Berlin nach Hause flog.
Jordon stellte diese Rechnung auf, verglich die Kosten für Flug und Bahn.
Jordon stellte diese Rechnung auf, verglich die Kosten für Flug und Bahn.

Fotos: youtube.com, http://metro.co.uk/


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