Eintracht-"Büffelherde" komplett weg? Bobic schwant bei Haller, Jovic und Rebic Schlimmes

Frankfurt am Main - Sie begeisterten die Fans und schossen Eintracht Frankfurt in der abgelaufenen Bundesliga-Saison in neue Sphären. Doch wie sieht die Zukunft der hessischen "Büffelherde" um Ante Rebic (25), Sebastién Haller (24) und Luka Jovic (21) aus? Sportvorstand Fredi Bobic rechnet mit dem Schlimmsten.

Einer der letzten gemeinsamen Momente der Eintracht-"Büffelherde" um Ante Rebic, Sebastién Haller und Luka Jovic (v.l.n.r.), hier beim Europa-League-Gruppenspiel gegen Apollon Limassol?
Einer der letzten gemeinsamen Momente der Eintracht-"Büffelherde" um Ante Rebic, Sebastién Haller und Luka Jovic (v.l.n.r.), hier beim Europa-League-Gruppenspiel gegen Apollon Limassol?  © DPA

Der Bild-Zeitung erklärte der 47-Jährige, dass ein Verkauf von Spielerin nach der erfolgreichen Bundesliga- und vor allem Europa-League-Spielzeit aus rein wirtschaftlicher Sicht nicht nötig sei: "Aus finanziellen Gründen müssen wir nicht mal einen verkaufen. Aber aus Vernunftsgründen kann alles passieren. Natürlich kann es sein, dass wir alle drei verlieren." Damit deutete Bobic bereits den Super-GAU an.

Denn aufgrund ihrer Leistungen haben sich "Ha-Re-Jo" in den Fokus nationaler und internationaler Top-Vereine geballert. Während Jovic angeblich von den spanischen Renommee-Klubs FC Barcelona und Real Madrid umworben wird, könnte Haller eventuell bald an der Seite von Cristiano Ronaldo bei Juventus Turin spielen.

Auch Rebic wird immer wieder mit einem Vereinswechsel in Verbindung gebracht. Doch Fakt ist, dass sich alle drei sehr wohl in Frankfurt fühlen. Dieser Umstand allein reiche aber laut Bobic heutzutage nicht mehr aus.

"Ich kann ganz klar garantieren für alle drei, dass sie eine Riesenfreude haben, bei der Eintracht zu spielen... Aber irgendwann kommen andere Kräfte ins Spiel. Das hat nichts damit zu tun, dass sie sich gegen Eintracht entscheiden", sagte er.

Bobic hofft auf Verständnis von Seiten der Eintracht-Fans

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic.
Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic.

Rein sportlich wäre ein Komplett-Abgang der "Büffelherde" ein Riesenverlust und wohl kaum kompensierbar - immerhin schossen insgesamt 41 Tore.

Dass das Eintracht-Dreigestirn zumindest gesprengt wird, ist aber so gut wie beschlossene Sache, da Jovic aufgrund der Millionenofferten kaum zu halten sein wird. Sollte es zu diesem oder gar mehreren Abgängen kommen, bat Bobic die Fans der Adlerträger dennoch um Verständnis.

"Jeder Fan da draußen muss auch verstehen: Manchmal geht es gar nicht um diese Ablösen. Natürlich partizipieren wir da gewaltig. Was auch schön ist für Eintracht, dass man auch mal bei solchen Summen dabei ist. Davon lebt man ja und investiert dann weiter in die Zukunft".

Bleibt zu hoffen, dass die potenziellen Einnahmen - wie in der Vergangenheit schon der Fall - sinnvoll genutzt werden.

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