Unterschätzte Gefahr: Unfall durch Wildwechsel

Jüchen/Neuss – Nach einem durch einen Wildwechsel verursachten Unfall mit einer Verletzten in Jüchen am Montag (7. Januar) warnt die Polizei Neuss Autofahrer vor den Gefahren durch Wildtiere.

Die Polizei Neuss mahnt zu Vorsicht in Gebieten mit Wildwechsel (Symbolbild).
Die Polizei Neuss mahnt zu Vorsicht in Gebieten mit Wildwechsel (Symbolbild).  © 123RF

Am späten Montagabend gegen 23.15 Uhr war eine Autofahrerin auf der Holzer Straße unterwegs. Plötzlich sah die junge Frau ein Tier auf der Fahrbahn und wich aus.

Das Fahrzeug landete nach dem Ausweichmanöver in einem Entwässerungsgraben. Dabei wurde die Beifahrerin (47) leicht verletzt. Die Polizei hat weitere Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.

Angesichts des neuerlichen Vorfalls, der glücklicherweise recht glimpflich endete, mahnt die Polizei zu Vorsicht. In ländlichen Gebieten komme es immer wieder zu gefährlichen Begegnungen mit Wildschweinen, Rehen oder anderen Tieren.

Dabei sollten Autofahrer die wirkenden Kräfte nicht unterschätzen.

Laut Polizei hat ein 20 Kilogramm schweres Reh bei einer Kollision mit Tempo 100 ein Aufschlaggewicht von fast einer halben Tonne.

Daher gibt es zwei Tipps an Autofahrer. Auf Strecken mit dem Schild "Achtung, Wildwechsel" sollte tatsächlich die Geschwindigkeit angepasst werden. Falls sich ein Zusammenstoß nicht mehr vermeiden lasse, solle man das Lenkrad gut festhalten und nicht unkontrolliert ausweichen.

Titelfoto: 123RF

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