Klinsi rechnet mit deutschem Fußball und Bundestrainer Löw ab

Stuttgart/Berlin - Bald feiert Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann sein Debüt als TV-Experte. In der Sendung "100 % Bundesliga – Fußball bei Nitro" rechnete er mit seinem Nachfolger Jogi Löw und dem deutschen Fußball ab.

Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann: Bald fachsimpelt Klinsi für RTL über die deutsche Nationalelf.
Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann: Bald fachsimpelt Klinsi für RTL über die deutsche Nationalelf.  © DPA

So sieht er Löw vor dem Start der EM-Qualifikation gewaltig unter Druck:

"Wenn du in der Verantwortung bist, dann stehst du für Resultate. Wenn du CEO einer großen Company bist, dann musst du die Bilanzen zeigen, musst die Ergebnisse zeigen. Und wenn die nicht stimmen, musst du irgendwann gehen", sagte Klinsmann bei "100 % Bundesliga – Fußball bei NITRO".

Und so bewertete Klinsi die Entwicklung bei der deutschen Nationalmannschaft als "sehr besorgniserregend".

Vor dem Länderspiel am Mittwoch (20.45 Uhr/RTL) gegen Serbien in Wolfsburg und dem Start in die EM-Qualifikation gegen die Niederlande am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) in Amsterdam rechnete Klinsmann dann mit dem deutschen Fußball so richtig ab:

"Man hat gedacht, dass es in Russland nur ein Unfall war, aber leider ist es nicht nur ein Unfall gewesen", sagte der 54-Jährige gebürtige Göppinger über das Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2018, den Abstieg in der Nations League und das Champions-League-Aus aller deutschen Bundesligavereine.

Im Länderspiel 2015 trafen sie in Köln aufeinander: Der damalige US-Coach Jürgen Klinsmann und sein früherer Weggefährte und noch aktueller Bundestrainer Jogi Löw.
Im Länderspiel 2015 trafen sie in Köln aufeinander: Der damalige US-Coach Jürgen Klinsmann und sein früherer Weggefährte und noch aktueller Bundestrainer Jogi Löw.  © DPA

Positiv bewertete Klinsi dagegen den radikalen Neuanfang der deutschen Nationalmannschaft.

Bei „100 % Bundesliga – Fußball bei NITRO“ sagte der ehemalige US-Coach: "Ich glaube es ist schön, dass man Niklas Stark, Lukas Klostermann und Maximilian Eggestein die Chance gibt, da reinzuschnuppern. Das erst Mal mit dabei zu sein, ist was ganz Besonderes. Zum ersten Mal zur Nationalmannschaft zu stoßen, ist was sehr Emotionales für die drei Jungs."

Die drei ersetzen die Weltmeister Mats Hummels, Thomas Müller und Jérôme Boateng, die Bundestrainer Löw vor kurzem aussortierte.

Für Klinsmann dagegen gilt: Ab Mittwoch wird er an der Seite des RTL-Moderators Florian König am Rande der EM-Qualifikation fachsimpeln.

Er ersetzt somit Jens Lehmann, der mittlerweile als Co-Trainer beim FC Augsburg beschäftigt ist.

RTL hatte sich die TV-Rechte für alle zehn Qualifikations-Partien der deutschen Nationalmannschaft gesichert.

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