Ärger im Paradies: Rivalisierende Jugendgruppen in Jena

Rivalisierende Jugendbanden machen der Polizei zu schaffen. (Symbolbild)
Rivalisierende Jugendbanden machen der Polizei zu schaffen. (Symbolbild)  © DPA

Jena - Wie u. a. die Thüringische Landeszeitung unter Berufung auf die Polizei berichtet, kam es im Jenaer Paradies zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen.

Am Donnerstagabend, gegen 17.45 Uhr, hatten Polizisten bei einer Streife beobachtet, zwei Jugendliche aneinander gerieten. Einer habe ein Messer gezückt, worauf die Beamten sofort reagierten und den gerade 18-jährigen Syrer festnahmen. Der Jugendliche musste die Nacht in der Zelle verbringen.

Nur knapp eine Stunde später ereignete sich an gleicher Stelle erneut ein Vorfall: Zwei Brüder im Alter von 24 und 25 Jahren gerieten aneinander und mussten von der Polizei getrennt werden. Dabei geriet jedoch der ältere Bruder so in Rage, dass er sich auch den Beamten widersetzte. Er habe sogar noch im Streifenwagen um sich getreten.

Ein Freund der Brüder habe sich nun eingemischt und dabei einen Beamten an den Kopf geschlagen. Auch ein 23-jähriger Lybier traf einen Beamten mit der Faust am Kopf.

Die Polizei schätzt, dass sich um die 500 Personen am Ort aufgehalten haben. Die Streithähne sollen rivalisierenden Jugendgruppen angehören. Ein halbes Dutzend Beschuldigte mussten letztlich die Nacht in der Zelle verbringen. Die Ermittlungen laufen.


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