Der Vierbeiner kauerte sich ins Sofa: Jugendlicher (18) filmt sich dabei, wie er brutal Hund verprügelt

Manchester (England) - Ein brutales Video, was derzeit im Internet die Runde macht, löste bereits eine Welle der Empörung aus: Ein Jugendlicher (18) lässt sich dabei filmen, wie er einen hilflosen Hund verprügelt.

Immer wieder schlägt er brutal auf das hilflose Tier ein, was sich ängstlich auf dem Sofa zusammenkauert.
Immer wieder schlägt er brutal auf das hilflose Tier ein, was sich ängstlich auf dem Sofa zusammenkauert.  © Facebook/Police Alerts UK & News reports

Der schockierende Clip zeigt den 18-jährigen Eden Chemo, wie er zunächst seine Faust erhebt, brüllt und dann auf den Vierbeiner einschlägt. Das Tier kauert ängstlich auf dem Sofa und versucht irgendwie, der brutalen Tortur zu entkommen.

Das Video wurde bereits im November des vergangenen Jahres aufgenommen und anschließend - offenbar voller Stolz auf seine grausame Tat - von Chemo auf Twitter veröffentlicht.

Es dauerte nicht lange und Dutzende User meldeten das Video bei der Tierschutzorganisation RSPCA. Viele konnten den Jugendlichen sogar als Eden Chemo identifizieren.

Noch am selben Tag leitete die RSPCA die Untersuchungen gegen den 18-Jährigen ein und gab den Fall an die Polizei weiter. Wenig später standen die Beamten vor der Haustür des Jugendlichen.

Chemo wurde anschließend beschuldigt, dem Husky-Staffordshire-Bullterrier-Mix unnötiges Leid zugefügt zu haben, indem er den Hund Zeus unnötiger körperlicher Gewalt aussetzte.

Eden Chemo darf erstmal keine Hunde mehr halten

Eden Chemo (18) wurde verurteilt.
Eden Chemo (18) wurde verurteilt.  © Facebook/ The Cruelty List UK - CLUK

Am Freitag wurde dem 18-Jährigen der Prozess gemacht. Die nächsten drei Jahren ist es Chemo untersagt, Tiere zu besitzen, außerdem muss er für 12 Monate 80 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Zudem wurde er zu umgerechnet 340 Euro Strafe verurteilt. Die Entscheidung des Gerichts wurde leicht abgemildert, da der Jugendliche Reue zeigte.

Polizeichefin Emma Dingley erklärt laut Daily Mail: "Dies war ein feiger und böser Angriff auf einen Hund, der sich in seinem Zuhause hingelegt hatte und anscheinend keine Ahnung hatte, warum er derartiger Gewalt ausgesetzt war."

Zeus lebt mittlerweile in der Obhut des RSPCA, bis das Verfahren abgeschlossen. Die Tierpfleger mussten fast ganz von vorn mit dem Vierbeiner anfangen.

Der Mix hatte sogar Angst vor Handbewegungen oder, wenn jemand seinen Kopf streicheln wollte. Vor Panik kauerte das Tier am Boden.

Doch es geht bergauf mit Zeus: "Er hat wirklich große Fortschritte gemacht. Sein Selbstvertrauen ist gewachsen und er ist so ein liebenswürdiger und freundlicher Hund."

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