Von Tuchel nach Turin! Nächster Kracher absolviert Medizin-Check bei Juve

Turin - Wie Juventus Turin auf seiner Vereins-Homepage mitteilt, befindet sich Adrien Rabiot aktuell zum obligatorischen Medizin-Check beim CR7-Klub.

Au revoire. Adrien Rabiot verlässt Paris und wird bei Juventus Turin aller Voraussicht nach einen Vertrag über fünf Jahre unterzeichnen.
Au revoire. Adrien Rabiot verlässt Paris und wird bei Juventus Turin aller Voraussicht nach einen Vertrag über fünf Jahre unterzeichnen.  © Paul White/AP/dpa

Mit Adrien Rabiot hat sich die "alte Dame" nach Aaron Ramsey vom FC Arsenal wohl den nächsten Top-Star geangelt. Und genau wie der Waliser ist auch der Franzose ablösefrei zu haben!

Neben dem FC Barcelona und Manchester United waren wohl auch der FC Bayern an einer Verpflichtung des PSG-Eigengewächses mehr als interessiert.

Doch der sechsmalige französische Nationalspieler wechselt nun vom Tuchel-Klub Paris Saint-Germain nach Turin und soll dort einen Fünf-Jahres-Vertrag unterzeichnen.

Dieser Wechsel lief jedoch alles andere als geräuschlos ab. Nachdem sich der 24-Jährige im letzten Sommer noch vehement dagegen wehrte ein neues Arbeitspapier beim französischen Hauptstadt-Klub zu unterzeichnen, kam es gar zur Eskalation!

PSG-Sportdirektor suspendierte Rabiot!

Thomas Tuchel kann kommende Saison nicht mehr auf den 24-Jährigen zählen.
Thomas Tuchel kann kommende Saison nicht mehr auf den 24-Jährigen zählen.  © Michel Euler/AP/dpa

Der Sportdirektor der Pariser, Antero Henrique, hatte als Reaktion auf das Veto Rabiots angekündigt, dass er nicht mehr Teil des Kaders des Neymar-Klubs sein werde, sollte er seinen Kontrakt nicht über den Sommer 2019 hinaus verlängern.

Rabiot blieb hart, Henrique auch. Trotz personeller Schieflage im Zentrum von PSG, leistete Thomas Tuchel dieser Anweisung von Oben jedoch zunächst folge.

Erst nachdem der Linksfuß bei der französischen Liga Beschwerde einlegte, entschied der Rechtsausschuss der Ligue 1 im Januar, dass er zumindest wieder am Mannschaftstraining teilnehmen dürfe.

Wettbewerbsübergreifend kam der Franzose somit zumindest letztlich noch auf 20 Pflichtspiel-Einsätze in der vergangenen Saison.

Juve die Könige der 0-Euro-Transfers

Sami Khedira wechselte 2015 von den Madrilenen nach Turin.
Sami Khedira wechselte 2015 von den Madrilenen nach Turin.  © Marius Becker/dpa

Rabiot reiht sich in eine lange Liste an Top-Transfers ein, die die "alte Dame" für lau tätigte. Neben dem in diesem Sommer verpflichteten Ramsey kamen nämlich unter anderem bereits Schwergewichte wie Andrea Pirlo (2011 vom AC Milan), dem Brasilianer Dani Alves (2016 vom FC Barcelona) oder auch Rabiots Landsmann und damaliges Top-Talent Paul Pogba (2012 von Manchester United) ohne einen Cent Ablöse zahlen zu müssen.

Letzteren verkaufte man vier Jahre später für über 100 Millionen Euro nach Manchester zurück - seinerzeit Rekordtransfer!

Und auch bekannte Gesichter aus der Bundesliga schnappten sich die "Bianconeri" bereits ablösefrei.

So etwa den Ex-Münchener und Leverkusener Emre Can im vergangenen Sommer vom Kloppo-Klub FC Liverpool, den jetzigen Bayern-Spieler Kingsley Coman (2014 aus der Jugendakademie von PSG) oder auch Ex-Nationalspieler und Weltmeister Sami Khedira wechselte 2015 ohne Transfererlös von Real Madrid nach Norditalien.

Mit Rabiot und Ramsey soll nun endlich das lang ersehnte Ziel erreicht werden, erstmals seit 22 Jahren wieder die Champions-League-Trophäe nach Turin zu holen. Und auch auf der Trainerposition hat man sich mit Maurizio Sarri für dieses Ziel prominent verstärkt. Sarri kommt von Chelsea London und gewann mit den Blues in der vergangenen Saison die UEFA Euroopa League.

Sarri folgt auf Massimiliano Allegri, der die "alte Dame" in den letzten fünf Jahren zu fünf Meisterschaften und zwei Pokalsiegen und zudem zwei Mal ins Finale der Champions League führte. Der große Wurf gelang ihm jedoch nicht.


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