Horror im Zellentrakt: Häftling soll versucht haben, Wärter mit Rasierer die Kehle durchzuschneiden

Wittlich - Schreckliche Szenen ereigneten sich am Samstag (20. Juli) in der Justizvollzugsanstalt in Wittlich (Rheinland-Pfalz). Dort kam es offenbar zu einem gewalttätigen Angriff eines Häftlings auf einen Gefängniswärter.

Die Justizvollzugsanstalt im rheinland-pfälzischen Wittlich.
Die Justizvollzugsanstalt im rheinland-pfälzischen Wittlich.  © dpa/Harald Tittel

Wie die Bild-Zeitung am Freitag berichtet, ermittle die Trierer Staatsanwaltschaft gegen einen Inhaftierten der JVA. "Der Beschuldigte soll am Samstagmorgen (20. Juli) gegen 10.30 Uhr einen Justizvollzugsbeamten mit der Klinge eines Einmalrasierers angegriffen und den Beamten am Hals verletzt haben", hieß es laut Staatsanwaltschaft weiter.

Bei dem Täter soll es sich um einen 21-jährigen Deutschen handeln. Aktuell sitze der Mann in Untersuchungshaft, während gegen ihn in einem Fall der Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt wird.

Oberstaatsanwalt Manfred Stemper gab der Bild darüber hinaus Informationen zum Gesundheitszustand des Opfers: "Der Beamte wurde ambulant behandelt und anschließend aus der ärztlichen Versorgung entlassen". Wie das Blatt weiterhin erfahren haben soll, erlitt der Wärter einen tiefen Schnitt am Hals, die Halsschlagader wurde knapp verfehlt.

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An die Tatwaffe zu kommen, sei laut dem Oberstaatsanwalt kein großes Problem gewesen, da die Gefangenen die Einwegrasierer zur Morgentoilette erhalten.

Der Sträfling soll mit einem Einwegrasierer auf den Wärter losgegangen sein, verletzte ihn am Hals (Symbolbild).
Der Sträfling soll mit einem Einwegrasierer auf den Wärter losgegangen sein, verletzte ihn am Hals (Symbolbild).  © 123RF/Edward Olive

Titelfoto: dpa/Harald Tittel

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