K.o.-Tropfen-Eklat bei Uni-Feier? Mehrere Verletzte, Rektor fassungslos

Wie es zu diesem Vorfall kommen konnte, ist Bestandteil der Ermittlungen.
Wie es zu diesem Vorfall kommen konnte, ist Bestandteil der Ermittlungen.  © DPA

Wismar - Bei einer Asta-Weihnachtsfeier an der Hochschule Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) sind in der Nacht zu Freitag mehrere Menschen vermutlich durch K.o.-Tropfen verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei kam der erste Notruf gegen 23.30 Uhr, als zwei Frauen bereits durch Rettungskräfte betreut und anschließend ins Krankenhaus gebracht wurden.

Eine Stunde später sei dann der zweite Einsatz am selben Ort erfolgt. Ein Mann habe sich übergeben müssen, nachdem er von einem Unbekanntem zu einem Glas Cola eingeladen wurde und davon getrunken hatte.

Anschließend mussten noch zwei weitere Frauen, die offensichtlich unter dem Einfluss von K.o.-Tropfen standen, ins Krankenhaus gebracht werden. Zunächst gab es keine weiteren Erkenntnisse über den Vorfall.

Der Rektor Bodo Wiegand-Hoffmeister bezeichnete den Vorfall als eine "gemeine, hinterhältige und schwerwiegende Tat". Er hoffe, dass die Studenten bald wieder wohlauf sind und die Polizei bei der Aufklärung schnell voran kommt, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Circa 550 Teilnehmern nahmen an der Veranstaltung teil.

Titelfoto: DPA


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