Bewaffnete greifen Moschee an! Explosion, Tote

Ein Selbstmordattentäter soll sich in die Luft gesprengt haben.
Ein Selbstmordattentäter soll sich in die Luft gesprengt haben.

Kabul - Während der Freitagsgebete haben unbekannte Bewaffnete in der afghanischen Hauptstadt Kabul eine schiitische Moschee angegriffen.

Mindestens zwei Menschen seien dabei getötet worden, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der Deutschen Presse-Agentur mit. Zudem hätten Rettungskräfte acht Verletzte weggefahren.

Das Innenministerium sprach von drei Angreifern, die die Imam-Saman-Moschee am Freitagnachmittag gestürmt hätten.

Der Angriff habe mit einer Explosion eines Selbstmörders begonnen, hieß es.

Für die Tat übernahm zunächst niemand die Verantwortung. Schiiten sind in Afghanistan immer wieder Angriffsziel der sunnitischen Terrormiliz Islamischer Staat.

Unklar blieb zunächst das ganze Ausmaß des Anschlags. Freitagsgebete sind normalerweise gut besucht.


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