Seerosen werden für Touristin beinahe zur tödlichen Falle

Ossiach - Weil sie sich in Seerosen verhedderte, ist in Kärnten eine 75 Jahre alte Urlauberin aus dem Landkreis Augsburg beinahe ertrunken.

Die Stiele von Seerosen treiben unter der Wasseroberfläche und können zur Falle für Schwimmer werden. (Symbolbild)
Die Stiele von Seerosen treiben unter der Wasseroberfläche und können zur Falle für Schwimmer werden. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Laut österreichischer Polizei sah ein 63-jähriger Deutscher die Frau am Freitagnachmittag im Ossiacher See 15 Meter vom Ufer entfernt inmitten von Seerosen verzweifelt herumstrampeln.

Er schnappte sich demnach ein Ruderboot und versuchte, sie aus dem Wasser zu ziehen. Die Stiele der Seerosen hatten sich aber um die Beine der Frau gewickelt, die mittlerweile bewusstlos im Wasser trieb.

Mit zwei weiteren Urlaubsgästen und einem Gartenschlauch als Ziehhilfe gelang es schließlich, die 75-Jährige an Land zu bringen, wo sie reanimiert wurde.

Per Rettungshubschrauber kam die Frau aus dem Landkreis Augsburg ins Klinikum Klagenfurt. Ihr 81 Jahre alter Ehemann, der auch gebadet hatte und den Vorfall erst spät mitbekam, erlitt einen Schock.

Ein Sprecher der zuständigen Polizei in Bodensdorf sagte, er könne sich nicht an einen ähnlichen Fall erinnern. Der Teil des Sees mit den Seerosen ist demnach nicht gesperrt.

Einheimische wüssten aber, dass man dort nicht schwimmen sollte, sagte er.

Eine Frau, die durch den See in Kärnten schwamm, verhedderte sich in Ufernähe in Seerosen und ertrank beinahe. (Symbolbild)
Eine Frau, die durch den See in Kärnten schwamm, verhedderte sich in Ufernähe in Seerosen und ertrank beinahe. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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