Arzt stirbt durch Explosion vor seiner Praxis: Ist ein Toter sein Mörder?

Enkenbach-Alsenborn/Kaiserslautern - Ein 64 Jahre alter Mann ist in Enkenbach-Alsenborn (Kreis Kaiserslautern) tot aufgefunden worden. Die Polizei gab nun eine Warnung an Menschen aus, die mit dem verstorbenen Bernhard Graumann aus Mehlingen Kontakt hatten.

Die Polizei geht davon aus, dass auch weitere Personen, die mit Graumann in Verbindung standen, gefährdet sein könnten (Symbolbild).
Die Polizei geht davon aus, dass auch weitere Personen, die mit Graumann in Verbindung standen, gefährdet sein könnten (Symbolbild).  © 123RF

Wie die Polizei am Montag in Kaiserslautern mitteilte, kam der Arzt am Freitag (1. März) nach ersten Ermittlungen durch eine vor seiner Praxistür angebrachte Sprengfalle ums Leben.

Tatverdächtig ist demnach Bernhard Graumann. Der 59-jährige war Besitzer einer Landschaftsgärtnerei. In der Nacht zum Freitag starb er in seinem Wohnhaus. Wie der Mann ums Leben kam, war am Montag noch unklar.

Bei einer weiteren Explosion wurden am Sonntag im ebenfalls im Kreis Kaiserslautern gelegenen Otterberg zwei Menschen verletzt, als ein manipuliertes Holzscheit in ihrem Kamin explodierte.

Die Polizei geht davon aus, dass weitere Menschen, die mit dem 59-Jährigen in Kontakt waren, gefährdet sein könnten.

Es sei nicht auszuschließen, dass der Mann vor seinem Tod Vorkehrungen getroffen habe, um ihnen zu schaden.

Personen, die vor seinem Ableben mit Bernhard Graumann in Verbindung standen, werden dringend gebeten sich unter der Rufnummer 0631/3692660 an die Sonderkommission des Polizeipräsidiums Westpfalz zu wenden.

Titelfoto: 123RF

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