Waldbrände in Kalifornien: So wurde Kim Kardashian zur Lebensretterin

Los Angeles - In Kalifornien wüten seit Tagen die schlimmsten Waldbrände der US-Geschichte. Die Zahl der Toten steigt täglich. Auch Prominente sind von den Feuern betroffen - und greifen zu ungewöhnlichen Mittel, um sich und andere zu schützen.

Mit privaten Feuerwehrleuten retteten Kim und Kanye die Nachbarschaft.
Mit privaten Feuerwehrleuten retteten Kim und Kanye die Nachbarschaft.  © DPA

So sollen Kim Kardashian (38) und Kanye West (41) private Feuerwehrleute angeheuert haben, um ihr Anwesen in den Hidden Hills vor den Flammen zu retten. Das berichtet das Klatschportal "TMZ".

Damit habe das Glamourpaar aber nicht nur sich selbst, sondern auch die Nachbarschaft geschützt. Denn Kims und Kanyes Villa befindet sich am Ende einer Sackgasse und grenzt an ein Feld. Das heißt, wenn ihr Zuhause in Flammen aufgeht, würde es wohl zu einem Dominoeffekt kommen. Die ganze Nachbarschaft wäre betroffen.

Laut "TMZ" heuerten sie deshalb ein privates Team von Fachleuten an, das die Flammen auf ihrem Grundstück bekämpfen sollte. Das Team sei mit Schläuchen bewaffnet gewesen und habe unermüdlich Gräben gegraben, um eine Feuerschneise zu schaffen.

So konnte die 60 Millionen Dollar teure Kardashian-Villa gerettet werden - genauso wie unzählige weitere Häuser in der Nachbarschaft. Einige sollen sich bei den Stars sogar dafür bedankt haben, dass sie ein Team beauftragten und so ihre Häuser retteten.

In manchen Ortschaften ist nur noch Schutt und Asche geblieben.
In manchen Ortschaften ist nur noch Schutt und Asche geblieben.  © DPA

Dieses Glück hatte leider nicht jeder. Das Haus des deutschen Entertainers Thomas Gottschalk (68) ging genauso in Flammen auf wie das von US-Schauspieler Gerard Butler (49) oder Popstar Miley Cyrus (25).

"Mein Haus steht nicht mehr, aber die Erinnerungen bleiben, die ich mit Familie und Freunden geteilt habe", schrieb die Sängerin am Montag auf Twitter. Trotz des materiellen Verlustes sieht sie sich als "eine der Glücklichen": "Meine Tiere und DIE LIEBE MEINES LEBENS haben es sicher herausgeschafft & das ist alles, was im Moment zählt."

Die Zahl der Todesopfer ist mittlerweile auf mindestens 44 gestiegen. In der Gegend um die nordkalifornische Ortschaft Paradise seien weitere 13 Opfer geborgen worden, teilte die Feuerwehr von Butte County am Montagabend (Ortszeit) mit.

Damit sei allein hier die Zahl der Opfer auf 42 gestiegen. Darüber hinaus waren im von Flammen heimgesuchten Küstenort Malibu zwei Menschen tot aufgefunden worden. Damit sei es das schlimmste Feuer in der Geschichte des Bundesstaats. Nie zuvor sind dort bei einem Feuer mehr Menschen ums Leben gekommen.

Die Brände, die am Donnerstag ausgebrochen waren, haben bereits Hunderte Quadratkilometer Wald verkohlt, Tausende Häuser zerstört - und sind noch lange nicht eingedämmt. Hunderttausende Menschen mussten sich in Sicherheit zu bringen.

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