Schon 21.000 Dollar Umsatz! Siebenjähriger gründet eigene Recycling-Firma

Ryan Hickman  hat bereits im Altern von sieben Jahren eine eigene Firma.
Ryan Hickman hat bereits im Altern von sieben Jahren eine eigene Firma.  © Screenshot/Facebook

Kalifornien - Ryan Hickman (7) ist nicht nur zuckersüß, sondern auch noch ein ziemlich ausgefuchster kleiner Mann: Er hat bereits seine eigene Firma gegründet. Alles begann, als er mit gerade einmal drei Jahren eine Recycling-Firma besuchte. Denn dort fand er seine Lebensaufgabe.

Von da an, wollte Ryan nur noch eines: "Ich werde alle Dosen und Flaschen von jedem in dieser Gegend sammeln." Seit diesem Tag ist einiges im Leben des Jungen passiert.

Mittlerweile hat der Siebenjährige aus Kalifornien 50 feste Kunden und über 200.000 Flaschen und Dosen in seinem Besitz. Eingenommen hat er damit natürlich schon eine Stange Geld: Unglaubliche 21.000 Dollar wurden seinem Konto bereits gut geschrieben. Sein Erspartes ist eigentlich für sein späteres Studium geplant - obwohl Ryan bis jetzt am liebsten Müllmann werden will.

In den vergangenen Jahren hat der Schüler bereits 21.000 Dollar Umsatz gemacht.
In den vergangenen Jahren hat der Schüler bereits 21.000 Dollar Umsatz gemacht.

Doch es geht dem Kleinen nicht nur ums Geld, über das er ab einem Alter von 18 Jahren selber entscheiden darf:

"Ich tue es, weil die Flasche in die Meere gelangen und dann die Tiere krank werden und sterben", erklärt er. Über 3000 Dollar spendete er bereits einem Tierheim. "Das Geld, was wir spenden, gibt ihnen Medizin und Essen."

In der Nachbarschaft hat man sich bereits an den Dienst des Siebenjährigen gewöhnt. Seit vier Jahren kommt Ryan regelmäßig mit seinem kleinen Truck angefahren und holt recycelbaren Müll ab. In der Schule ist es seine Lieblingsbeschäftigung dem Hausmeister beim Abfall-Trennen zu helfen.

In einem Interview betonte sein Vater: "Meine Frau und ich unterstützen ihn dabei und wir haben es ihm freigestellt, jederzeit aufzuhören." Allerdings macht Recycling den Siebenjährigen einfach glücklich. "Er hat selbst seine Freunde mittlerweile rekrutiert."

Die ganze Sache sei "100 Prozent Ryan" - auch wenn sein Vater natürlich (noch) der Fahrer ist. Denn alle drei Wochen geht es für das Vater-Sohn-Gespann zum Recyclinghof. Auch beim Sortieren von gefährlichen Dingen wie Metall oder Glas wird dem Schüler noch unter die Arme gegriffen.

"Ich versuche den Leuten immer klar zumachen, dass wir nicht versuchen, mit einem Kind Geld zu machen", meint Ryans Vater. Doch das größte Feedback für die Familie ist positiv. "99% sagen, dass es inspirierend wäre." Einige kritisieren aber auch, dass das Kind nur zu Werbezwecken genutzt wird. "Ich wollte diesen Leuten eigentlich antworten. Aber ich glaube, das macht keinen Sinn."


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