Auch ihr Haus brannte ab: Dieses Hollywood-Paar will den Waldbrand-Opfern helfen

Los Angeles - Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien halten die Menschen immer noch in Atem. Unter denen, die ihr Hab und Gut verloren haben, zählen auch viele Stars wie Kim Kardashian (38), Gerard Butler (49) und Thomas Gottschalk (68). Auch Miley Cyrus bestätigte, dass ihr Haus völlig zerstört ist. Trotzdem wollen sie und ihr Partner Liam Hemsworth den Opfern helfen.

Miley Cyrus (25) und Liam Hemsworth (28) spendeten für die Opfer der Waldbrände.
Miley Cyrus (25) und Liam Hemsworth (28) spendeten für die Opfer der Waldbrände.  © Pa/PA Wire/dpa

Beide haben ihr Hab und Gut verloren und wollen trotzdem anderen Opfern helfen: US-Sängerin Miley Cyrus und Schauspieler Liam Hemsworth haben 500.000 US-Dollar für die Waldbrand-Opfer in Kalifornien gespendet. Das berichtete der US-Nachrichtensender CNN am Dienstag (Ortszeit).

Das Geld soll Betroffenen in Malibu zugute kommen, wo auch das Promi-Paar sein Haus in den Flammen verloren hat. Eine Sprecherin von Cyrus und Hemsworth sagte laut CNN, das Geld sei an die Malibu Foundation gegangen, die Betroffenen der Katastrophe hilft.

Hemsworth postete am Dienstag (Ortszeit) auf Instagram ein Foto von den Trümmern seines völlig verbrannten Hauses und schrieb dazu: "Ich habe gestern den Tag in Malibu verbracht und war erstaunt zu sehen, wie die Community zusammenhält und die Menschen sich so gut sie können gegenseitig helfen."

Malibu sei eine starke Gemeinschaft und er glaube, dass die aktuelle Zerstörung die Gemeinschaft noch stärker machen werde. Zudem dankte Hemsworth den vielen Feuerwehrleuten und Helfern am Ende seines rührenden Posts.

"Ich liebe euch, Jungs, ich liebe dich, Malibu", schrieb der Schauspieler, und rief dazu auf, für den Wiederaufbau zu spenden.

Waldbrände in Kalifornien: So wurde Kim Kardashian zur Lebensretterin

Kim Kardashian (38) und Kanye West (41) mussten vor den Waldbränden fliehen.
Kim Kardashian (38) und Kanye West (41) mussten vor den Waldbränden fliehen.  © Caroline Blumberg/EPA FILE/dpa

In Kalifornien wüten seit Tagen die schlimmsten Waldbrände der US-Geschichte. Die Zahl der Toten steigt täglich. Auch Prominente sind von den Feuern betroffen - und greifen zu ungewöhnlichen Mittel, um sich und andere zu schützen.

So sollen Kim Kardashian (38) und Kanye West (41) private Feuerwehrleute angeheuert haben, um ihr Anwesen in den Hidden Hills vor den Flammen zu retten. Das berichtet das Klatschportal "TMZ".

Damit habe das Glamourpaar aber nicht nur sich selbst, sondern auch die Nachbarschaft geschützt. Denn Kims und Kanyes Villa befindet sich am Ende einer Sackgasse und grenzt an ein Feld. Das heißt, wenn ihr Zuhause in Flammen aufgeht, würde es wohl zu einem Dominoeffekt kommen. Die ganze Nachbarschaft wäre betroffen.

Laut "TMZ" heuerten sie deshalb ein privates Team von Fachleuten an, das die Flammen auf ihrem Grundstück bekämpfen sollte. Das Team sei mit Schläuchen bewaffnet gewesen und habe unermüdlich Gräben gegraben, um eine Feuerschneise zu schaffen.

So konnte die 60 Millionen Dollar teure Kardashian-Villa gerettet werden - genauso wie unzählige weitere Häuser in der Nachbarschaft. Einige sollen sich bei den Stars sogar dafür bedankt haben, dass sie ein Team beauftragten und so ihre Häuser retteten.

Die tödlichsten Feuer in der Geschichte des Bundesstaats wüten weiter durch Kalifornien.
Die tödlichsten Feuer in der Geschichte des Bundesstaats wüten weiter durch Kalifornien.  © Hector Amezcua/Sacramento Bee via ZUMA Wire/dpa

Dieses Glück hatte leider nicht jeder. Das Haus des deutschen Entertainers Thomas Gottschalk (68) ging genauso in Flammen auf wie das von US-Schauspieler Gerard Butler (49) oder Popstar Miley Cyrus (25).

"Mein Haus steht nicht mehr, aber die Erinnerungen bleiben, die ich mit Familie und Freunden geteilt habe", schrieb die Sängerin am Montag auf Twitter. Trotz des materiellen Verlustes sieht sie sich als "eine der Glücklichen": "Meine Tiere und DIE LIEBE MEINES LEBENS haben es sicher herausgeschafft & das ist alles, was im Moment zählt."

Die Zahl der Todesopfer ist mittlerweile auf mindestens 44 gestiegen. In der Gegend um die nordkalifornische Ortschaft Paradise seien weitere 13 Opfer geborgen worden, teilte die Feuerwehr von Butte County am Montagabend (Ortszeit) mit.

Damit sei allein hier die Zahl der Opfer auf 42 gestiegen. Darüber hinaus waren im von Flammen heimgesuchten Küstenort Malibu zwei Menschen tot aufgefunden worden. Damit sei es das schlimmste Feuer in der Geschichte des Bundesstaats. Nie zuvor sind dort bei einem Feuer mehr Menschen ums Leben gekommen.

Die Brände, die am Donnerstag ausgebrochen waren, haben bereits Hunderte Quadratkilometer Wald verkohlt, Tausende Häuser zerstört - und sind noch lange nicht eingedämmt. Hunderttausende Menschen mussten sich in Sicherheit zu bringen.

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