AfD-Knatsch in Zwickau - Vegetarier und Veganer dürfen auf die Parteiliste

Wird nun doch nicht in den Bundestag einziehen: AfD-Mann Benjamin Przybylla (37).
Wird nun doch nicht in den Bundestag einziehen: AfD-Mann Benjamin Przybylla (37).  © Peter Zschage

Kamenz/Zwickau - Die Bundestagswahl kann kommen: Jetzt sind alle Parteilisten mit ihren jeweiligen Bundestagskandidaten freigegeben - bis auf zwei.

Nicht zugelassen sind die Kommunisten der DKP und die Kandidaten des neuen Rechtsauslegers Deutsche Mitte. "Beide haben den formalen Ansprüchen nicht genügt", so ein Sprecher von Landeswahlleiter Burkhard Müller in Kamenz.

"Die Listen von 17 Parteien konnten zugelassen werden." Darunter die "Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer" und die "Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands".

Bei einer Besonderheit bleibt es in Zwickau. Dort geht die AfD ohne eigenen Kandidaten in den Wahlkampf. Kreiswahlleiter Udo Bretschneider (55) beendete gestern ein Tauziehen zwischen den Parteichefs in Zwickau und dem ursprünglich aufgestellten Kandidaten Benjamin Przybylla (37).

Dessen Kandidatur hatte die AfD vor Wochen rückgängig gemacht, wogegen er vorging. Przybylla bekam zwar von zwei AfD-Schiedsgerichten Recht, versäumte aber die Legitimation bei einem ordentlichen Gericht.

Titelfoto: Peter Zschage


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