Mit der Kamera für Toleranz. Schüler drehen's bunt

Die Idee entstand in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für Kultur und Jugendarbeit.
Die Idee entstand in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für Kultur und Jugendarbeit.

Chemnitz - Junge Leute interessieren sich nicht für Politik? Weit gefehlt! Das wollen die Filmemacher der Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanäle (SAEK) mit einer neuen Aktion beweisen.

Berühmtheiten treffen, Videos drehen und dabei noch etwas für die Integration junger Ausländer tun? Genau das können junge Leute ab Dienstag beim Projekt „Chemnitz dreht Bunt“ in der Annenschule (Annenstraße 23).

SAEK- Volontärin Heidi Lippold (24) erklärt: „Wir wollen mit den Jugendlichen Videos produzieren, die ein Statement von Chemnitzer Institutionen zum Thema Integration und Toleranz enthalten. Die Clips werden anschließend bei YouTube und öffentlichen Chemnitzer Veranstaltungen - wie zum Beispiel beim Stadtfest - gezeigt.“

Dabei werden die beteiligten Kids - 13 deutsche und drei Flüchtlingskinder - von den SAEK-Profis angeleitet, sowohl Interviewführung und Technik als auch Schnitt übernehmen. „Wir werden uns wöchentlich treffen, auch eine Einführung in die Technik ist dabei“, erklärt Heidi.

Studioleiter Sebastian Steger (33): „Die Idee entstand in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für Kultur und Jugendarbeit. Wir wollen zeigen, wie vielfältig und bunt Chemnitz ist.“ Statements vor der Kamera werde es, so Steger, unter anderem vom CFC, den Basketballern der Niners, der Arbeiterwohlfahrt, dem Chemnitzer Kabarett und anderen Institutionen wie der TU geben.

Steger: „Für weitere Projekte können sich Kids ab 14 telefonisch oder per Mail an chemnitz@saek.de bei uns einschreiben.“ Weitere Informationen gibt es auf den Facebook- und YouTube- Seiten des Projekts.

Foto: Klaus Jedlicka


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