Kampfjet rettet todkrankem Mann das Leben

Ein F16-Jäger brachte die Maschine von Trondheim nach Tromsø (Symboldbild).
Ein F16-Jäger brachte die Maschine von Trondheim nach Tromsø (Symboldbild).

Trondheim - Ein Mann wurde in der norwegischen Stadt Tromsø ins Uniklinikum eingeliefert. Sein Leben hing am seidenen Faden. Nur eine bestimmte Herz-Lungen-Maschine konnte ihn noch retten.

Allerdings gibt es eine solche Maschine nur im St. Olavs Hospital in Trondheim - mehr als 1100 Kilometer von Tromsø entfernt. Eine Autofahrt dauert 18 Stunden, viel zu lang, um dem Patienten zu retten.

Da kam der behandelnde Arzt auf die Idee, bei der in Trondheim stationierten norwegischen Luftwaffe um Hilfe zu bitten, berichtet das norwegische Magazin adressa.

Mit Erfolg: Ein Flieger sollte ohnehin zu einem Übungsflug in Richtung Norden starten. Er nahm kurzerhand die Spezialmaschine mit an Bord.

Der Pilot schaffte die Strecke in 25 Minuten. Vom Anruf in Trondheim bis zum Eintreffen des Geräts in Tromsø dauerte die gesamte Aktion nur 40 Minuten.

Schnell genug, um den Mann an die lebenserhaltende Maschine anzuschließen.

Foto: dpa


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