Als ein Arzt über ihre Dehnungs-Streifen lästert, feuert diese Mutter zurück

Dehnungsstreifen? Scheiß drauf!
Dehnungsstreifen? Scheiß drauf!

Guelph/Kanada - Man muss nicht einmal Mutter sein, um sie am Körper zu tragen. Manchmal reicht es auch ein schwaches Bindegewebe vererbt zu haben. Und wenn man sie einmal auf der Haut hat, werden sie da auch mit hoher Wahrscheinlichkeit für immer bleiben: Dehnungsstreifen! Doch muss man sich dafür schämen?

Als Caitlin W. aus Kanada bei ihrem Arzt war, bemerkte dieser etwas abfällig: "Sieht so aus, als hätten sie ganz schön viele Dehnungsstreifen bekommen."

Auch wenn sie anfangs verunsichert war, lässt sich die junge Mutter von diesem Kommentar nicht runterziehen: "Wie schön, dass Ihnen meine Dehnungsstreifen aufgefallen sind", schreibt sie auf Facebook. "Ich habe vor 3,5 Monaten ein Kind geboren und Sie dachten, ich hätte nicht bemerkt, dass mein Bauch, in dem übrigens ein knapp 5 Kilo schweres Kind herangewachsen ist, ganz anders aussieht als zuvor?"

Dazu zeigt sie mutig ihren nackten, zerrissenen Bauch und hält demonstrativ einen Mittelfinger in die Kamera. "Ihr Kommentar über das Aussehen meines Körpers war zwar korrekt, aber letztendlich unnötig", stellt sie klar. Für Caitlin steht fest, dass - egal was irgendjemand über ihre Dehnungsstreifen sagt -, sie ein "verdammter Rockstar" ist.

"Diese Narben und Extra-Pfunde kommen davon, dass mein wunderbares Kind in mir gewachsen ist", erklärt die Kanadierin. Sie will nicht zulassen, dass sie sich deswegen schlecht fühlt.

Mit diesem starken Worten will sie auch anderen Frauen und Müttern Mut machen, zu ihrem scheinbar kaputten Körpern zu stehen. Schließlich erzählt jede Narbe, jeder Dehnungsstreifen und jeder Pfund mehr auf der Hüfte eine Geschichte - das alles gehört zu einem und man sollte es lieben!


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