Extrem-Hitze kostet 17 Menschen das Leben

Kanada - Nicht nur Deutschland schwitzt bei sommerlichen Höchsttemperaturen. Auch Kanada lechzt unter einer aktuellen Hitzeperiode, allerdings mit dramatischen Folgen.

In Kanada sind aufgrund extremer Hitze bereits mehrere Menschen ums Leben gekommen. (Symbolbild)
In Kanada sind aufgrund extremer Hitze bereits mehrere Menschen ums Leben gekommen. (Symbolbild)  © 123RF

Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, seien in den vergangenen Tagen mindestens 17 Menschen der Hitze zum Opfer gefallen. Allein in Montréal gab es laut örtlicher Gesundheitsbehörden zwölf Tote. Die übrigen fünf Opfer seien in einem ländlichen Gebiet östlich der Stadt gestorben, hieß es weiter.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau zeigte sich angesichts der hitzebedingten Todesfälle bestürzt. "Meine Gedanken sind bei den Angehörigen derjenigen, die in Québec während dieser Hitzewelle gestorben sind", schrieb er auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

"Es wird erwartet, dass die Rekordtemperaturen in Zentral- und Ostkanada anhalten, also stellen Sie sicher, dass Sie wissen, wie Sie sich und Ihre Familie schützen können", ermahnte der Politiker die Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht bei diesem Wetter.

Zuletzt lagen die Temperaturen bei mitunter über 34 Grad. Weil die Luftfeuchtigkeit so hoch ist, fühle es sich aber eher an wie 40 Grad. Daher gab die Regierung eine Hitzewarnung heraus. Auf ihrer Homepage versorgt sie mit Tipps für das richtige Verhalten bei Hitze.

Die letzte große Hitzewelle in Kanada datiert auf das Jahr 2010. Damals starben in der Gegend von Montréal rund hundert Menschen infolge der hohen Temperaturen.

Titelfoto: 123RF


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