"Mangel an Bildung": Findet Prinz Harry keinen Job in Kanada?

Toronto (Kanada) - Hartes Urteil über den Bildungsstand von Prinz Harry! Der kanadische Anwalt Mario Bellissimo schaltete sich nun in die Debatte rund um den Megxit ein und sagte, der Duke of Sussex verfüge nicht über ausreichende Qualifikationen, um einen Job in Kanada zu bekommen.

Auch Harrys zehnjähriger Militärdienst, in dem er zum Hauptmann aufstieg, würde dem Prinzen in Kanada nicht helfen, so der Anwalt.
Auch Harrys zehnjähriger Militärdienst, in dem er zum Hauptmann aufstieg, würde dem Prinzen in Kanada nicht helfen, so der Anwalt.  © Yui Mok/PA Wire/dpa

Sein "Mangel an Bildung" könnte ihn davon abhalten, mit Meghan Markle nach Kanada zu ziehen, äußerte der Jurist gegenüber Daily Star.

Mario Bellissimo, der in der 3-Millionen-Metropole Toronto als Anwalt arbeitet, sagte, dass Harrys bisherige Berufserfahrung, sein Alter und die Tatsache, dass er nicht zur Universität gegangen ist, in jeder Bewerbung "schwer für ihn" sein könnten.

Allgemein sei es sehr ungewöhnlich, dass jemand, der eine Einwanderung beantragt, keine Hochschulbildung habe. Doch steht es wirklich so schlimm um die Qualifikationen des Herzogs von Sussex?

Tatsächlich entschloss sich Harry, nicht zur Uni zu gehen, nachdem er 2003 das noble Eton College in Windsor verlassen hatte. Stattdessen absolvierte der Prinz ein Auslandsjahr, in dem er durch Afrika und Australien reiste und arbeitete. 2005 begann seine Karriere in der Armee an der Royal Military Academy in Sandhurst.

Anwalt attestiert Meghan bessere Qualifikationen als ihrem Gatten

Prinz Harry beim eintägigen Afrika-Gipfel "UK-Africa Investment Summit 2020" in London.
Prinz Harry beim eintägigen Afrika-Gipfel "UK-Africa Investment Summit 2020" in London.  © Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

Doch weder Harrys Lebens- noch Militär-Erfahrung würde für Kanada ausreichen, so die deutlichen Worte des Anwalts: "Einige haben einen Doktortitel, andere einen Master. Aber sie haben eindeutig Universitätsabschlüsse irgendeiner Art oder zumindest andere Arten von professionellen postsekundären Abschlüssen."

Wohl gesonnener zeigte sich Bellissimo gegenüber Meghan Markle: "Es mag die Leute überraschen, aber Meghan ist aus der Perspektive der kanadischen Einwanderung aufgrund ihrer Berufserfahrung die wünschenswertere Bewerberin. Sie wird wahrscheinlich einen guten Weg gehen, weil sie mit der Schauspielerei internationale Anerkennung hat."

Zuletzt kam Bellissimo auch noch auf die gesetzlichen Schwierigkeiten zu sprechen, die der Megxit mit sich bringe. Zwar würde Harrys positive weltweite Anerkennung ihn "definitiv unterstützen", seine Verbindung zur britischen Königsfamilie bringe jedoch keine "Vorteile bei der verfassungsmäßigen Staatsbürgerschaft" mit sich.

Werden die kanadischen Einwanderungsrichtlinien zum Problem für Harry?

Dass der Jurist mit dieser Einschätzung durchaus Recht hat, zeigt ein Statement der kanadischen Regierung, die kürzlich erklärte: "Das Staatsbürgerschaftsgesetz enthält keine Bestimmungen, die Mitgliedern der königlichen Familie den Status einer kanadischen Staatsbürgerschaft verleihen. Um legale ständige Einwohner Kanadas zu werden, müssten sie sich im Rahmen unserer normalen Einwanderungsverfahren bewerben."

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