Erika Steinbach provozierte mit Messer-Tweet: Jetzt ist er nicht mehr da

Der Twett mit dem Messer-Set wurde gelöscht. Aber dieser Folge-Tweet von Steinbach nimmt darauf eindeutig Bezug.
Der Twett mit dem Messer-Set wurde gelöscht. Aber dieser Folge-Tweet von Steinbach nimmt darauf eindeutig Bezug.

Kandel/Berlin - Über die Bluttat, die sich vor wenigen Tagen in einem dm-Markt in Kandel abspielte (TAG24 berichtete), regt sich ganz offensichtlich auch die umstrittene Politikerin Erika Steinbach (74) mächtig auf.

Offensichtlich in Anspielung darauf, dass ein afghanischer Flüchtling (15) ein gleichaltriges Mädchen dort mit einem Messer niederstach und so tötete, postete sie ein Foto von einem Messer-Set und schreib dazu:

"Man muss mit der Zeit gehen. Mein neues Messersortiment. Bin nur nicht sicher, welches davon ich mitnehmen soll."

Ganz sicher ist es natürlich nicht, dass die Politikerin auf den Tötungsdelikt in Kandel anspielt. Doch da der Täter ein Küchenmesser bei der Tat verwendet haben soll, liegt es doch sehr nahe.

Die Reaktionen auf den Tweet fallen sehr gespalten aus. Viele User finden ihn gut, andere zeigen Unverständnis.

Erika Steinbach provoziert nicht zum ersten Mal.
Erika Steinbach provoziert nicht zum ersten Mal.

Ein User schreibt: "Finde ich deplatziert, gute Frau Steinbach. Gerade im aktuellen Zusammenhang. Ich habe Ihnen mehr Niveau zugetraut." Ein anderer keilt zurück: "Himmelhilf! Warum ist diese Aussage bitte deplatziert? Vor allem nach all den von Flüchtlingen verübten Messerattacken der letzten Zeit....".

Eine Userin ist hingegen stinksauer: "Sie sind ein unanständiger Mensch, der die Meute aufhetzt und womöglich Blut spritzen sehen möchte. Schämen Sie sich!".

Ein anderer nimmt es ganz anders auf und schreibt: "Bald reicht möglicherweise 1 Messer zur Verteidigung nicht mehr aus. Ergo, den ganzen Block mitnehmen."

Mittlerweile ist der Tweet mit dem Messer-Set nicht mehr auf Steinbachs Account zu sehen. Warum er entfernt wurde, ist derzeit nicht bekannt. Twitter war mit dem Inhalt trotz einer Beschwerde jedenfalls einverstanden, wie ein Folge-Tweet von Steinbach zeigt.


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