Kaninchen gepierct: Besitzerin hat absurde Begründung

Österreich - Warum? Das fragt man sich, wenn man das Foto dieses süßen Kaninchens sieht. Denn das Karnickel hatte ein Piercing im Ohr.

Das Kaninchen war mit einem Piercing im Ohr "geschmückt".
Das Kaninchen war mit einem Piercing im Ohr "geschmückt".  © Screenshot/Facebook/Pfotenhilfe Lochen

Anfang der Woche gab eine Frau ihre vier Kaninchen beim Tierschutzhof Pfotenhilfe in Lochen am See in Oberösterreich ab. Die Begründung: Sie wolle sie nicht mehr.

Doch den Mitarbeitern fiel auf, dass ein Tier ein Piercing im Ohr hatte. Die Frau redete sich raus und behauptete, die Tierärztin, an deren Namen sie sich nicht mehr erinnern wollte, sei daran schuld.

Glauben schenken kann man der Aussage wohl nicht, denn Piercings sind bei Tieren in Österreich verboten, ebenso wie Tätowierungen oder Fällfärbungen, wie der Tierschutzhof erklärt.

Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler ist entsetzt: "Wenn sich jemand selbst dafür entscheidet, sich piercen zu lassen, ist das seine Sache, aber an diesem perversen Fall sieht man wieder, dass viele Menschen sich aus rein egoistischen Gründen Tiere kaufen und sie wie ein Spielzeug behandeln."

Insgesamt leben auf dem Hof der Pfotenhilfe über 600 Tiere - jeglicher Art. Zwar freuen sich die Verantwortlichen über Adoptionen, betonen aber auch, dass man sich vorher "informieren sollte, um nachträgliche Überraschungen weitestgehend zu vermeiden."

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