Angriff! Jetzt will unser Olympiasieger in den 1000-Meter-Einer

Das Niveau von Tom Liebscher dürfte reichen, um mit etwas Glück im Einer über 1000 Meter eine WM-Medaile zu holen.
Das Niveau von Tom Liebscher dürfte reichen, um mit etwas Glück im Einer über 1000 Meter eine WM-Medaile zu holen.  © Lutz Hentschel

Dresden - Es war eine Demonstration der Stärke! Olympia-Sieger Tom Liebscher paddelte bei der zweiten deutschen WM-Quali in Brandenburg mit einem Vorsprung von einer Bootslänge zum 1000-Meter-Sieg. Jetzt will er auf der Strecke im Einer international angreifen.

„Ich war schon überrascht, dass ich so deutlich vorn lag“, gestand der Dresdner. Zwar war der bisherige deutsche 1000-Meter-Dominator Max Hoff (Essen) „nicht in Top-Form“, aber die restliche Vierer-Kollegen aus dem Gold-Vierer von Rio - Max Rendschmidt (Potsdam) und Marcus Groß (Berlin) - hängte Liebscher locker ab. Er gewann damit die Rangliste souverän.

Jetzt geht‘s diese Woche ins Trainingscamp nach München. Dort bereitet sich Tom auf die Weltcups in Szeged (Ungarn/26.5. bis 28.5.) und Belgrad (Serbien/ 2.6. bis 4.6.) vor. „Bei den Rennen werde ich im Einer über 1000 m und im Vierer über 500 m starten“, verrät der Sachse.

Sollte er bei den Weltcups im Einer besser sein als Rendschmidt, wird Liebscher bei der EM und WM in dem Boot sowie im Vierer paddeln.

Dabei erwartet er im Einer noch nicht allzu viel: „Im Finale unter die Top Sechs wäre gut. Auf der Strecke fehlen mir noch etwas die Grundlagen und die Erfahrung, aber der Einer reizt mich.“


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