Tanzverbot an Karfreitag: Darum wird hier trotzdem gefeiert

Berlin - Es gibt immer einen Grund zum Feiern - vor allem in Berlin. Am Karfreitag, der zu den sogenannten "stillen Tagen" gehört herrscht jedoch Tanzverbot - auch in der Hauptstadt. Feierwütige Berliner und Touristen müssen aber dennoch nicht auf Partys verzichten.

In Berlin wird auch am Karfreitag gefeiert.
In Berlin wird auch am Karfreitag gefeiert.  © 123RF

Am Karfreitag wird der Kreuzigung Jesu gedacht. Dazu passen keine Tanzveranstaltungen. Das gilt in ganz Deutschland, allerdings ist die Auslegung der Feiertagsschutz-Verordnung Sache der Länder (TAG24 berichtete). Die besagt ein Verbot von öffentlichen Tanzveranstaltungen" sowie "musikalischen Darbietungen jeder Art" in Räumen mit Schankbetrieb.

Während zum Beispiel in Bayern das Tanzverbot gleich über drei Tage (Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag) geht, ist in Berlin das Feiern nur zwischen vier Uhr morgens und 21 Uhr untersagt.

Die meisten Partygänger und Clubs dürfte das nicht stören. In Berlin wird kräftig weiter gefeiert. Ohnehin öffnen die meisten Clubs erst um 23 Uhr. In Huxleys Neue Welt in Neukölln findet zum Beispiel das Konzert der Metall-Band Haven Shall Burn statt. Schwer vorstellbar, dass dort keiner headbangen wird. So mancher Elektroclub wie das Sysyphos oder das Berghain schließt zwischen den Feiertagen erst gar nicht und feiert einfach durch.

In den letzten Jahren gab es nur selten Probleme mit dem Ordnungsamt. Strenge Kontrollen gibt es laut "Berliner Morgenpost" ohnehin nicht.


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