Karfreitags-Prozession in München

München - Am Karfreitag zieht eine Prozession durch die Münchner Innenstadt. In der Jesuitenkirche St. Michael findet um 10 Uhr die Auftaktandacht statt.

Ein rotes Tuch verhüllt in der St. Michael Kirche das Kreuz vor dem Altar. In vielen Kirchen werden Darstellungen von Jesus in der Zeit vor Ostern verhüllt, um sie an Karfreitag in einem Gottesdienst wieder feierlich zu enthüllen.
Ein rotes Tuch verhüllt in der St. Michael Kirche das Kreuz vor dem Altar. In vielen Kirchen werden Darstellungen von Jesus in der Zeit vor Ostern verhüllt, um sie an Karfreitag in einem Gottesdienst wieder feierlich zu enthüllen.  © DPA

Die Münchner Innenstadt wird am Freitag zu einem Kreuzweg. Traditionell erinnern Gläubige an den Leidensweg Christi und stellen den sogenannten "Kreuzweg der Völker" nach.

Christen aus 20 verschiedenen Sprach- und Volksgruppen werden die 14 Stationen des Kreuzweges beten.

Dabei sollen auch Texte und Passionslieder aus unterschiedlichen Traditionen vorgetragen werden.

Das Motto in diesem Jahr lautet "Wer begleitet Jesus auf dem Kreuzweg?".

Nach einer Andacht in St Michael (Neuhauser Straße 6) beginnt die Prozession um 10 Uhr und führt über die Kaufingerstraße zum Marienplatz. Dort wird Kardinal Reinhard Marx eine Abschlussfeier unter freiem Himmel abhalten.

Die Tradition der Karfreitagsprozession war im 16 und 17. Jahrhundert weit verbreitet. In München wurde sie 1998 wieder aufgenommen.

 Ein lila Tuch verhüllt in der Frauenkirche ein Kreuz. In vielen Kirchen werden Darstellungen von Jesus in der Zeit vor Ostern verhüllt.
Ein lila Tuch verhüllt in der Frauenkirche ein Kreuz. In vielen Kirchen werden Darstellungen von Jesus in der Zeit vor Ostern verhüllt.  © DPA

Titelfoto: DPA

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