Großes Drama: "Schwarzwaldklinik"-Star Eckhold starb am selben Tag, wie ihr Mann

Hamburg - Fans und Kollegen sind geschockt: Wie am Mittwoch bekannt wurde, ist "Schwarzwaldklinik"-Star Karin Eckhold (†80) bereits am 3. Juli in Hamburg gestorben. Nun gibt es weitere Details zu den Hintergründen.

Otmar Herren und Karin Eckhold starben zusammen am 3. Juli in Hamburg.
Otmar Herren und Karin Eckhold starben zusammen am 3. Juli in Hamburg.  © imago/dpa

Denn nach Angaben der Stadt Essen starb am gleichen Tag wie Eckhold auch ihr Ehemann Otmar Herren. Der 79-Jährige fungierte als Theatermacher und war bis zu seiner Pensionierung Geschäftsführer der Theater und Philharmonie Essen GmbH.

Das Paar lernte sich 1970 kennen, als Eckhold am Hamburger Thalia Theater im Stück "Chicago" spielte. Zwanzig Jahre später heirateten sie. Seit 2008 lebten Herren und Eckhold zusammen im Hamburger Stadtteil Bergstedt.

Wie die Bild-Zeitung (Abo) berichtet, hatte das Ehepaar offenbar Doppel-Suizid begangen. Demnach soll die Auffinde-Situation des Paares „sehr unschön gewesen sein“, berichteten Menschen aus dem Umfeld des Paares der Zeitung.

Gegenüber t-online bestätigte die Staatsanwaltschaft Hamburg, dass zunächst ein Todesermittlungsverfahren in dem Fall eröffnet wurde, welches aber zwei Tage später eingestellt wurde. Einen Suizid wollte die Behörde aber nicht bestätigen.

Karin Eckhold wurde 1938 in Hamburg geborgen. Als ausgebildete Opernsängerin startete sie 1965 ihre Schauspielkarriere. 1970 war sie mit dem Musical "My Fair Lady" unterwegs. Durch ihre Rolle in der "Schwarzwaldklinik" erlangte sie bundesweite Bekanntheit. Als Sekretärin Fräulein Meis assistierte sie in der Serie Professor Brinkmann, gespielt von Klausjürgen Wussow.

Zwischen 1985 und 1989 war Eckhold in 43 Folgen der beliebten ZDF-Serie zu sehen. Später arbeitete sie auch als Synchronsprecherin und wirkte an Hörbüchern mit, kehrte aber immer wieder auf der Mattscheibe zurück. So war die gebürtige Hamburgerin in den Serien "Das Traumschiff", "Der Landarzt" oder auch "Großstadtrevier" zu sehen. Zuletzt stand sie im vergangenen Jahr für die Krimiserie "SOKO Wismar" vor der Kamera.

Wie Eckholds Agentin gegenüber der Bild sagte, fand die Beisetzung des Künstlerpaares im engsten Familienkreis statt.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über versuchte Suizide zu berichten. Da es sich aber im vorliegenden Fall um eine Person des öffentlichen Lebens handelt, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Karin Eckhold (r) am Set der "Schwarzwaldklinik".
Karin Eckhold (r) am Set der "Schwarzwaldklinik".  © Imago

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