Karl-May-Festtage: Indianer zeigt uns seinen Pfahl

Edward Earl Bryant alias Slow Raven schnitzte einen Totempfahl aus diesem Kiefernstamm.
Edward Earl Bryant alias Slow Raven schnitzte einen Totempfahl aus diesem Kiefernstamm.  © Eric Münch

Radebeul – Pünktlich zum Start der 26. Karl-May-Festtage ist der monumentale Totempfahl des indianischen Künstlers Ed E. Bryant (56) auf dem Festgelände aufgestellt worden. Bryants indianischer Name lautet übrigens „Hagwil-Gaáx“ („langsamer Rabe“).

Denn er lebte 37 Jahre bei seinem Stamm der Tsimshian in Kanada.

Beim Aufstellen des sieben Meter hohen Pfahls halfen ebenfalls „Häuptlinge“: Landtagspräsident Matthias Rößler (62, CDU), Radebeuls OB Bert Wendsche (53, parteilos) und Mitglieder der Radebeuler Football-Mannschaft „Suburbian Foxes e.V.“ packten mit an.

Das Material - eine Kiefer - stammt übrigens aus dem Wettiner-Forst von Prinz Daniel von Sachsen (41).

Zu den Karl-May-Festtagen (ab heute bis Sonntag) werden 30.000 Besucher in Radebeul erwartet. Infos: karl-may-fest.de

Das Aufrichten des Pfahls war ein echter Kraftakt.
Das Aufrichten des Pfahls war ein echter Kraftakt.  © Steffen Füssel

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