Mann sticht auf Ehefrau ein! Er verfehlte nur knapp ihre Halsschlagader

Karlsruhe - Wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung steht ein 58-Jähriger vom kommenden Montag (9 Uhr) an vor dem Landgericht.

Am Karlsruher Landgericht (Archivbild) wird drei Tage lang gegen den Mann verhandelt.
Am Karlsruher Landgericht (Archivbild) wird drei Tage lang gegen den Mann verhandelt.  © DPA

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, wird dem Mann vorgeworfen, in den frühen Morgenstunden des 2. Dezembers 2017 seine zum Tatzeitpunkt 43 Jahre alte Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung angegriffen und mit einem Messer verletzt zu haben.

Das Ehepaar sei demnach gegen 0.30 Uhr so lautstark in Streit geraten, dass die beiden bereits schlafenden 19- und 22-jährigen Adoptivkinder des Angeklagten wach wurden. Der Sohn habe mitbekommen, wie der Angeklagte im Wohnzimmer auf die bereits blutende Mutter einstechen wollte.

Beim Versuch, seinen Adoptivvater zu entwaffnen, sei auch der Sohn leicht an der Schulter verletzt worden. Dem 22-jährigen sei es schließlich gelungen, das Messer an sich zu nehmen - so wurde laut Staatsanwaltschaft die Festnahme des Angeklagten in der Wohnung möglich. Die Messerklinge habe die Halsschlagader der Mutter damals nur knapp verfehlt.

Der Angeklagte wurde noch am selben Tag festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind drei Verhandlungstage angesetzt.

Titelfoto: DPA


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