Angst vor Terror im Karneval: Köln verbietet Lkw in Innenstadt

Am Rosenmontag dürfen die Karnvalswagen fahren, Lkw nicht.
Am Rosenmontag dürfen die Karnvalswagen fahren, Lkw nicht.  © DPA

Köln - Die Stadt Köln verbietet an drei Tagen im Karneval Lkw in der Innenstadt. So sollen Terroranschläge per Lkw verhindert und die Sicherheit der Kölner und Touristen erhöht werden.

"Die Stadt Köln wird in diesem Jahr an Weiberfastnacht, 8. Februar 2018, sowie an den beiden Tagen mit großen Karnevalsumzügen, also Sonntag, 11. Februar, und Rosenmontag, 12. Februar 2018, für die Innenstadt ein Fahrverbot für Lastkraftwagen verhängen", teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

Die Regelung galt bereits 2017. Betroffen sind Lkw sowie Anhänger hinter Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen.

Das Lkw-Fahrverbot gilt für den Bereich innerhalb folgender Straßen: Schönhauser Straße – Verlängerung Marktstraße – Verlängerung Bischofsweg – Am Vorgebirgstor – Verlängerung Pohligstraße – Verlängerung Weißhausstraße – Verlängerung Universitätsstraße – Verlängerung Innere Kanalstraße – Verlängerung Auffahrt Zoobrücke – einschließlich Rheinuferstraße. Die genannten Straßen selbst sind bis auf die Rheinuferstraße von dem Fahrverbot nicht erfasst.

Ausnahmegenehmigungen von diesem Fahrverbot können beim Amt für öffentliche Ordnung, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln, bis zum 7. Februar 2018, 12 Uhr, beantragt werden.

Titelfoto: DPA


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