Kein Bock auf Narren? Hier suchen Karneval-Muffel jetzt Asyl

Lübeck - Während in den Karneval-Hochburgen seit Donnerstag der partymäßige Ausnahmezustand herrscht, schütteln die meisten Menschen in Norddeutschland darüber nur den Kopf. Ein perfekter Fluchtort für Karneval-Muffel.
In den Karneval-Hochburgen regieren jetzt wieder die bunten Narren.
In den Karneval-Hochburgen regieren jetzt wieder die bunten Narren.  © dpa/Ina Fassbender
Das haben inzwischen auch viele Menschen im Rheinland mitbekommen und flüchten in den ruhigen Norden.

Vor allem Hotels an der Lübecker Bucht melden in diesen Tagen ein erhöhtes Buchungsaufkommen aus Deutschlands Karneval-Regionen.

Das teilte die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein mit.

Der Rest des Landes profitiere dagegen kaum von flüchtenden Karneval-Muffeln, dort sei die Buchungslage normal.

"Das Wetter wird eventuell den ein oder anderen noch zu einem Kurzurlaub auf die Insel Sylt locken", sagte eine Sprecherin der Tourismus-Agentur.

Die Lübecker Bucht zieht nicht nur Karneval-Muffel an, sondern ist auch bei Hamburgern beliebt, da sie in einer Stunde mit dem Auto zu erreichen ist.

An der Nordsee werden in der Regel St. Peter-Ording, Büsum und die Inseln Sylt, Föhr und Amrum gern angesteuert.

Beim Strandspaziergang in Travemünde schalten nicht nur Karneval-Muffel ab.
Beim Strandspaziergang in Travemünde schalten nicht nur Karneval-Muffel ab.  © dpa/Christian Charisius

Titelfoto: dpa/Ina Fassbender


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