Warnstreik bei Karstadt und Kaufhof: Diese Geschäfte sind betroffen

Hamburg - Rund zwei Wochen nach dem ersten Warnstreik wollen Beschäftigte von Karstadt- und Kaufhof-Warenhäusern in Hamburg erneut ihre Arbeit niederlegen.

Streikende Mitarbeiter spiegeln sich im Schaufenster einer Karstadt Filiale. (Archivbild)
Streikende Mitarbeiter spiegeln sich im Schaufenster einer Karstadt Filiale. (Archivbild)  © DPA

Die Gewerkschaft Verdi in Hamburg hatte die Mitarbeiter zu dem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, um den Druck beim Arbeitgeber zu erhöhen und ihn dazu bringen, existenzsichernde Löhne und Gehälter zu bezahlen.

Vom Warnstreik betroffen seien unter anderem Karstadt Sports in der Mönckebergstraße, in Wandsbek und Harburg, die Karstadt-Warenhäuser Wandsbek, Bergedorf und Eimsbüttel, Karstadt Feinkost Mönckebergstraße sowie Galeria Kaufhof in der Mönckebergstraße und im Alstertal-Einkaufszentrum.

Mittags wollen die Streikenden laut Verdi in der Innenstadt mit einem langen Tau verbunden von Karstadt Mönckebergstraße über Karstadt Sports zu Galeria Kaufhof ziehen.

Anfang der Woche hatte die Signa Holding des österreichischen Geschäftsmanns René Benko mitgeteilt, dass sie alleiniger Eigentümer von Galeria Karstadt Kaufhof werde. Signa übernehme die restlichen Anteile der Warenhausgruppe vom kanadischen Einzelhandelskonzern Hudson's Bay Company (HBC).

Bislang war HBC mit 49,99 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt. Signa übernehme zudem sämtliche Anteile am bislang gemeinsamen Immobilienbestand.

Ein Kunde mit einer Galeria-Kaufhof-Tüte geht an einem bestreikten Betrieb vorbei. (Archivbild)
Ein Kunde mit einer Galeria-Kaufhof-Tüte geht an einem bestreikten Betrieb vorbei. (Archivbild)  © DPA

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