So hätte der Karstadt-Parkplatz auch aussehen können

Das ist der Sieger-Entwurf: Doch wie sahen andere Ideen für den Ferdidnandplatz aus?
Das ist der Sieger-Entwurf: Doch wie sahen andere Ideen für den Ferdidnandplatz aus?  ©  Barcode Architects

Dresden - Ein Gremium aus Gutachtern, Stadträten und Stadtplanern stellte diese Woche den Siegerentwurf für die weiteren Planungen für den Karstadt-Parkplatz vor (TAG24 berichtete).

Vorgesehen ist ein großer Glaskasten mit 54-Meter-Hochhaus und zwei weiteren Gebäuden (TAG24 berichtete auch darüber). Doch wie hättet Ihr entschieden?

TAG24 zeigt einige Entwürfe der Architekten, die mit ihren Ideen leer ausgingen. Bemerkenswert ist der Vorschlag des Dresdner Architekten Peter Kulka (80, Centrum-Galerie): Er schlug als einziger der sechs Wettbewerber durchgängig schräge Dächer wie beim benachbarten Dresdner Rathaus vor.

Seine vier Gebäudeblöcke sollten Hinterhöfe wie bei den Hackeschen Höfen in Berlin erhalten.

Mutig gingen die Planer der Frankfurter „Christoph Mäckler Architekten“ ins Rennen. Gegenüber dem bestehenden Rathaus schlugen sie ein markantes siebenstöckiges Verwaltungsgebäude mit Spitzdach vor. Ein massiver abgerundeter Block sollte den Ferdinandplatz aufweichen.

Mit verhältnismäßig großen, aber beliebigen Glasfassaden ging „Ortner und Ortner Baukunst“ aus Berlin ins Rennen, plante das Technische Rathaus als drei ineinander verschmolzene Blöcke.

Wie es mit dem Gewinner-Entwurf von Barcode-Architects weitergeht, muss der Stadtrat entscheiden. Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (40, Grüne) will im Spätsommer eine Vorlage „Verwaltungsunterbringung 2030“ vorlegen.

Aktuell können über 400 Autos am Ferdinandplatz in der Nähe des Rathauses 
oberirdisch parken.
Aktuell können über 400 Autos am Ferdinandplatz in der Nähe des Rathauses oberirdisch parken.  © Thomas Türpe




Viel Glas, aber eher beliebig, scheint der Entwurf des Büros Ortner und 
Ortner.
Viel Glas, aber eher beliebig, scheint der Entwurf des Büros Ortner und Ortner.  © Ortner und Ortner Baukunst
Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (40, Grüne)
Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (40, Grüne)  © Eric Münch
Mit einem markanten Spitzdach und einem kurvigen Gebäude ging dieser Entwurf 
auch leer aus.
Mit einem markanten Spitzdach und einem kurvigen Gebäude ging dieser Entwurf auch leer aus.  © Büro Christoph Mäckler
Architekt Peter Kulka (80) schlug als Einziger schräge Dächer auf allen Bauwerken vor.
Architekt Peter Kulka (80) schlug als Einziger schräge Dächer auf allen Bauwerken vor.  © Petra Hornig

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