Nach Flugzeugabsturz mit einer Toten: Welche Schuld trifft den Piloten?

Kassel - Nach einem tödlichen Flugzeugabsturz im nordhessischen Eschwege vor gut eineinhalb Jahren hat die Staatsanwaltschaft Kassel Anklage gegen den Piloten erhoben.

Eine Kombination von Fehlern seitens des Piloten soll schließlich zum Absturz geführt haben (Symbolbild).
Eine Kombination von Fehlern seitens des Piloten soll schließlich zum Absturz geführt haben (Symbolbild).  © 123RF

Die Behörde wirft dem 57-Jährigen fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor, sagte der Sprecher der Behörde, Andreas Thöne, am Mittwoch.

"Der Pilot hat einen Flugfehler begangen." Die Anklageschrift sei Ende März zugestellt worden. Ein Verhandlungstermin steht noch nicht fest. Zuvor hatte der private Rundfunksender Hitradio FFH darüber berichtet.

Bei einem Tag der offenen Tür auf dem Flugplatz "Staufenbühl" hatte der Pilot im August 2017 den Landeanflug abgebrochen und war durchgestartet. Eine Kombination von Fehlern führte nach Auffassung der Staatsanwaltschaft dann zum Absturz.

Der Pilot und seine Passagiere, ein drei Jahre altes Kind und zwei Erwachsene, wurden schwer verletzt. Eine 64 Jahre alte Frau erlag wenig später ihren Verletzungen.

Eine 62-jährige Frau starb kurze Zeit nach dem Absturz an den Folgen ihrer Verletzungen (Symbolbild).
Eine 62-jährige Frau starb kurze Zeit nach dem Absturz an den Folgen ihrer Verletzungen (Symbolbild).  © 123RF

Titelfoto: 123RF

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