Unzufriedener Freier muss nach schlechtem Sex in den Knast

45 Euro zahlte der Mann an die Prostituierte. Diese bediente ihn seiner Ansicht nach aber nicht angemessen (Symbolbild).
45 Euro zahlte der Mann an die Prostituierte. Diese bediente ihn seiner Ansicht nach aber nicht angemessen (Symbolbild).  © 123RF

Kassel - Gleich in doppelter Hinsicht schlecht verlief der Mittwochabend für einen 29-Jährigen aus Kassel. Weil er sich von einem Freudenmädchen um die vereinbarte und bezahlte Leistung betrogen fühlte, forderte er sein Geld zurück. Sein Protest brachte ihn letztlich hinter Gitter.

Gegen 22 Uhr mussten die Beamten der Polizei Kassel nach eigenen Aussagen erstmalig in einem Bordell anrücken. Dort herrschte bereits ein lautstarker Zwist zwischen dem Freier und seiner auserwählten Liebesdienerin.

Dieser hatte ihr 45 Euro gezahlt, beschwerte sich aber im Nachgang darüber, dass nicht alle abgesprochenen Services durchgeführt wurden. Der 29-Jährige, der wohl unter Alkoholeinfluss stand, forderte auch gegenüber den Beamten vehement die Rückzahlung seines Obolus.

Nach einem Verweis der Streife auf den Rechtsweg und vollzogenem Personalienaustausch beider Parteien wiesen die Polizisten den Mann an das Etablissement umgehend zu verlassen. Dem kam er zögernd, aber letztlich einsichtig nach. Damit schien der Fall bereinigt.

Doch falsch gedacht: der Mann stand nur eine Stunde später erneut vor der Tür der Laufhaus-Dame und randalierte weiter. Dafür wurde er von den Beamten schließlich in Gewahrsam genommen und musste die Nacht allein in einer Zelle verbringen. Diese durfte er am Donnerstagmorgen wieder verlassen.

Weil er mit dem Service einer Prostituierten nicht zufrieden war, flippte er aus.
Weil er mit dem Service einer Prostituierten nicht zufrieden war, flippte er aus.  © 123RF

Titelfoto: 123RF


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