Tödlicher Gondel-Absturz gibt Ermittlern Rätsel auf

Kassel - Vier Wochen nach dem Gondel-Absturz mit drei Toten in Nordhessen (TAG24 berichtete) gehen die Ermittlungen der Unglücksursache weiter.

Die Wartungs-Gondel war am 3. September am Hohen Meißner aus etwa 50 Metern abgestürzt.
Die Wartungs-Gondel war am 3. September am Hohen Meißner aus etwa 50 Metern abgestürzt.  © DPA

"In dem Verfahren wegen des Gondel-Absturzes dauert die Auswertung durch den beauftragten Sachverständigen an", sagte eine Sprecherin der Kasseler Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Details nannte sie nicht.

Zuletzt hatten sich Hinweise auf einen Defekt verdichtet. Das vorläufige Ergebnis der Untersuchung stütze den Verdacht einer technischen Unfallursache, hieß es von den Ermittlern Mitte September.

Bei der Fahrt auf einen Sendemasten waren die Mitarbeiter einer Berliner Firma mit der Wartungs-Gondel abgestürzt. Alle drei Insassen starben.

Laut dem Hessischen Rundfunk (hr) ruhen seitdem die Montage-Arbeiten auf dem Berg Hohen Meißner. Die Verbesserung der Radioversorgung über DAB+ in Thüringen verschiebe sich dadurch.

Noch ist nicht endgültig geklärt, weshalb es zu dem tragischen Unfall mit drei Toten kam.
Noch ist nicht endgültig geklärt, weshalb es zu dem tragischen Unfall mit drei Toten kam.  © DPA

Titelfoto: DPA

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