Messer in den Bauch gerammt! Wer hat diesen Mann gesehen?

Kassel - Nach einer brutalen Messerattacke in einer Regiotram in Kassel-Nordstadt fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem Täter.

Dieses Foto aus einer Überwachungskamera zeigt den gesuchten Messerstecher.
Dieses Foto aus einer Überwachungskamera zeigt den gesuchten Messerstecher.  © Polizeipräsidium Nordhessen

Der Angriff erfolgte am Silvestertag gegen 13.15 Uhr, wie das Polizeipräsidium Nordhessen am Freitag mitteilte.

Demnach ging der Messerattacke ein Streit voraus. Der spätere Täter spuckte zwischen den Haltestellen "Hauptfriedhof" und "Wiener Straße" gegen eine Tür der stadtauswärts fahrenden Regiotram. Daraufhin war der Mann von dem späteren Opfer "höflich auf sein Fehlverhalten hin angesprochen worden", wie ein Sprecher sagte.

Es kam zum Streitgespräch, in dessen Verlauf der Täter schließlich ein Klappmesser zückte und dem 38 Jahre alten Opfer damit gegen den Kopf schlug. Danach rammte der Angreifer dem 38-Jährigen die Messer-Klinge in den Bauch.

Nach der Attacke verließ der Täter die Tram an der Haltestelle "Wiener Straße" und floh in Richtung Helmholtzstraße.

Das Opfer kam unterdessen in ein Krankenhaus und wurde dort notoperiert. Inzwischen ist der Mann außer Lebensgefahr, wie die Polizei weiter berichtete.

Fahndung nach unbekannten Messerstecher

Der Messerstecher ist nach wie vor flüchtig, die Fahndung nach ihm läuft.

Der Mann ist 25 bis 30 Jahre alt, etwa 170 bis 175 Zentimeter groß und von schlanker Statur. Er hat kurze braune Haare und trägt einen Drei-Tage-Bart.

Bei der Tat war er wie folgt bekleidet:

  • rote Jacke
  • blaue Jeans
  • gestreifter Pullover
  • schwarzer Schal.

Der Mann spricht Deutsch mit Akzent.

Hinweise auf den Gesuchten nimmt die Polizei in Kassel unter der Telefonnummer 05619100 entgegen.

Tatverdächtiger in Gießen festgenommen

Update, 8. Januar, 16.15 Uhr: Nach zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst.

In Gießen wurde ein 23 Jahre alter Mann festgenommen (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Polizeipräsidium Nordhessen

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