Große Katastrophe: "Aktion Deutschland hilft" bittet um Spenden

Bonn/Köln/Mosambique/Malawi - Nach dem Wirbelsturm Idai im südlichen Afrika sind Hunderte Menschen tot. Die Spur der Verwüstung hat enorme Schäden in Malawi, Mosambik und Simbabwe hinterlassen. Deutsche Hilfsorganisationen sind vor Ort und bitten um Spenden.

Viele Menschen leiden an Hunger und Unterversorgung.
Viele Menschen leiden an Hunger und Unterversorgung.  © Aktion Deutschland Hilft e.V.

Es kommt täglich mehr Hilfe nach Mosambik, aber auch das Ausmaß der humanitären Katastrophe wird immer deutlicher.

In den überschwemmten Gebieten im Zentrum des Landes im südlichen Afrika steigt Helfern zufolge die Angst vor dem Ausbruch schwerer Durchfallerkrankungen wie Cholera und Typhus.

Um die vom Zyklon "Idai" verursachte Notlage zu bewältigen, wird nun auch das US-Militär die Helfer in Mosambik unterstützen.

Zudem kündigten am Montag Organisationen wie die Welthungerhilfe, das Rote Kreuz und Ärzte ohne Grenzen einen weiteren Ausbau ihrer Hilfseinsätze an.

Die Hilfsorganisationen im Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" mit Sitz in Bonn leisten seit über einer Woche in Malawi, Simbabwe und Mosambik Nothilfe.

"Es ist egal, wo Helfer ankommen. Überall ist die Lage noch katastrophaler als befürchtet", sagt Jennifer Bose, Nothelferin der Bündnisorganisation CARE, zur aktuellen Lage nach Zyklon Idai.

Viele Schulen seien zu Notunterkünften umfunktioniert worden, berichten die Helfer. Auch Flüchtlingscamps seien zunehmend überlastet.

"Die Menschen in Mosambik, Malawi und Simbabwe haben alles verloren. Ihre Häuser, ihr Hab und Gut, ihre Äcker und ihr Vieh. Jegliche Lebensgrundlage. Dazu kommt, dass viele ihre Angehörigen vermissen und manche für immer verloren haben", so Birte Steigert, Pressesprecherin von "Aktion Deutschland Hilft".

Das Bündnis bittet um Spenden für die Hilfe im südlichen Afrika. Stichwort "Zyklon Idai" IBAN: DE62 3702 0500 0000 10 20 30 (Bank für Sozialwirtschaft)

Bewohner der betroffenen Region im südlichen Afrika haben ihr Zuhause verloren.
Bewohner der betroffenen Region im südlichen Afrika haben ihr Zuhause verloren.  © Themba Hadebe/AP/dpa
In Beira in Mosambik wurde unter anderem diese Schule überflutet. Die Schulhefte wurden zum Trocknen in die Sonne gelegt.
In Beira in Mosambik wurde unter anderem diese Schule überflutet. Die Schulhefte wurden zum Trocknen in die Sonne gelegt.  © Tsvangirayi Mukwazhi/AP/dpa
Bewohner eines Dorfes in Simbabwe suchen nach nutzbaren Gegenständen, nachdem der Wirbelsturm Idai ihr Dorf beschädigt hat.
Bewohner eines Dorfes in Simbabwe suchen nach nutzbaren Gegenständen, nachdem der Wirbelsturm Idai ihr Dorf beschädigt hat.  © Shaun Jusa/XinHua/dpa

Titelfoto: Shaun Jusa/XinHua/dpa


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0